Der Dichter hat diese Szene sehr ansprechend beschrieben.
Ihm zufolge schmilzt die Farbe des Ockerberges und fällt in der Regenzeit auf die Erde.156.,
Voller Wut führte Chandika auf dem Schlachtfeld einen erbitterten Krieg mit Raktavija.
Sie besiegte die Armee der Dämonen im Nu, so wie der Ölmann das Öl aus dem Sesamsamen presst.
Das Blut tropft auf die Erde, gerade als das Farbgefäß des Färbers zerspringt und die Farbe sich ausbreitet.
Die Wunden der Dämonen glitzern wie die Lampen in den Gefäßen.157.,
Wo auch immer das Blut Raktavijas vergossen wurde, erhoben sich viele Raktavijas.
Chandi ergriff ihren wilden Bogen und tötete sie alle mit ihren Pfeilen.
Obwohl alle neugeborenen Raktavijas getötet wurden und noch mehr Raktavijas aufstanden, tötete Chandi sie alle.
Sie alle sterben und werden wiedergeboren wie Seifenblasen, die durch Regen entstehen und dann sofort wieder erlöschen.158.,
So viele Blutstropfen von Raktavija auf den Boden fallen, so viele Raktavijas entstehen.
Laut schreiend „Töte sie, töte sie“ rennen diese Dämonen vor Chandi her.
Als der Dichter diese Szene in diesem Moment sah, stellte er sich diesen Vergleich vor,
Daß im Glaspalast nur eine Figur sich vervielfältigt und so erscheint.159.,
Viele Raktavijas erheben sich und führen voller Wut den Krieg.
Die Pfeile werden wie die Strahlen der Sonne vom wilden Bogen Chandis abgeschossen.
Chandi tötete und vernichtete sie, doch sie erhoben sich wieder, und die Göttin tötete sie weiter wie den Reis, der mit dem hölzernen Stößel zerschmettert wird.
Chandi hat ihnen mit ihrem zweischneidigen Schwert den Kopf abgetrennt, so wie die Marmelos-Frucht vom Baum abbricht.160.,
Viele Raktavijas erhoben sich mit Schwertern in den Händen und bewegten sich so auf Chandi zu. Solche Dämonen erhoben sich in großer Zahl aus den Blutstropfen und ließen die Pfeile wie Regen regnen.
Solche Dämonen erheben sich in großer Zahl aus den Blutstropfen und lassen die Pfeile wie Regen regnen.
Chandi nahm erneut ihren wilden Bogen in die Hand und schoss eine Salve von Pfeilen ab, die sie alle tötete.
Die Dämonen steigen aus dem Blut auf, wie die Haare in der kalten Jahreszeit aufsteigen.161.,
Viele Raktavijas haben sich versammelt und Chandi mit Gewalt und Schnelligkeit belagert.
Gemeinsam haben die Göttin und der Löwe all diese Dämonenmächte getötet.
Die Dämonen erhoben sich erneut und stießen eine so laute Stimme aus, dass sie die Kontemplation der Weisen unterbrach.
Alle Bemühungen der Göttin waren vergebens, doch der Stolz von Raktavija wurde dadurch nicht verringert.162.,
DOHRA,
Auf diese Weise kämpfte Chandika mit Raktavija,
Die Dämonen wurden zahllos und der Zorn der Göttin war fruchtlos. 163.,
SCHÖN,
Die Augen der mächtigen Chandi wurden rot vor Wut, als sie in allen zehn Himmelsrichtungen so viele Dämonen sah.
Sie zerhackte mit ihrem Schwert alle Feinde wie Rosenblätter.,
Ein Tropfen Blut fiel auf den Körper der Göttin, der Dichter hat sich den Vergleich folgendermaßen ausgedacht:
Im goldenen Tempel hat der Juwelier das rote Juwel als Dekoration eingearbeitet.164.,
Voller Wut führte Chandi einen langen Krieg, wie ihn Vishnu zuvor gegen den Dämon Madhu geführt hatte.
Um die Dämonen zu vernichten, ließ die Göttin eine Feuerflamme aus ihrer Stirn hervorquellen.
Aus dieser Flamme manifestierte sich Kali und ihr Ruhm verbreitete sich wie Angst unter Feiglingen.
Es schien, als ob der Gipfel des Sumeru gebrochen und der Yamuna herabgestürzt sei.
Sumeru bebte, der Himmel war in Angst und Schrecken und die großen Berge begannen, sich schnell in alle zehn Himmelsrichtungen zu bewegen.
In allen vierzehn Welten herrschte große Aufregung und im Geist Brahmas entstand eine große Illusion.
Der meditative Zustand Shivas wurde unterbrochen und die Erde bebte, als Kali mit großer Kraft laut schrie.
Um die Dämonen zu töten, nahm Kali das todesähnliche Schwert in ihre Hand.166.,
DOHRA,
Chandi und Kali trafen gemeinsam diese Entscheidung,
„Ich werde die Dämonen töten und du trinkst ihr Blut, auf diese Weise werden wir alle Feinde töten.“ 167.
SCHÖN,
Chandi nahm Kali und den Löwen mit und belagerte alle Raktavijas wie einen Wald am Feuer.
Mit der Kraft der Pfeile von Chandi wurden die Dämonen wie Ziegel im Ofen verbrannt.