„Bitte öffnen Sie die Tür der Kiste und glauben Sie, dass meine Rede wahr ist.“ (8)
Dohira
Als Banyia den Schlüssel in die Hand nahm und die Kiste öffnen wollte,
Da sagte die Frau zu ihrem Mann:(9)
Chaupaee
Mit beiden Händen auf den Kopf schlagen (Hoi Boli-)
Während sie ihm mit den Händen auf den Kopf schlug, sagte sie: „Hast du den Verstand verloren?“
Wenn ich mir das gönnte
„Wenn ich mit ihm geschlafen hätte, hätte ich es dir dann erzählt?“ (10)
Dohira
Sie sprach mit einer solchen Zuversicht, dass der Idiot sie in Ruhe ließ.
Und dann nahm sie den Raja heraus und hatte herzliche Freude mit(11)
Nachdem sie sich ausgiebig vergnügt hatte, schickte sie ihn nach Hause.
Und umarmte dann auch die Banyia glückselig.(12)(1)
Vierundvierzigste Parabel von glückverheißenden Chritars. Gespräch zwischen Raja und Minister, abgeschlossen mit Segen. (44)(795)
Chaupaee
Ein Jat lebte in Delhi.
In Delhi lebte einst ein Jat, ein Bauer. Sein Name war Naino.
Eine seiner Cousinen war eine Frau.
Er hatte eine streitsüchtige Frau, die er über alles vergötterte.(1)
Der Name dieser Frau war Raj Mati
Der Name der Frau von Naino Jat war Raj Mati.
(Sie) lebte in der Stadt Jehanabad
Sie lebte in der Stadt Jehanbad; sie war sehr reich und hübsch. (2)
(Die Jat) schickte ihm das (Kauf-)Angebot.
Sie wurde zum Einkaufen geschickt und bekam eine Rupie in die Hand.
An diesem Ort lebte ein Jogi.
Sie traf einen Yogi, der sie nackt machte und Sex mit ihr hatte. (3)
Dohira
Seine Jünger öffneten den Knoten (des Schals) und stahlen ihre Rupie,
Und an seiner Stelle etwas Staub festgebunden.(4)
Chaupaee
Nach der Nachsicht kehrte er zu der Frau zurück
Nach dem Liebesspiel machte sich die Frau Sorgen um den Einkauf.
Sie war sehr menschenscheu,
Da sie sich zu sehr schämte, bemerkte sie den Staub nicht, der in der Ecke ihres Schals steckte.(5)
Dohira
Ohne einzukaufen, kam sie zu ihrem Mann zurück.
Als sie den Knoten öffnete, fand sie den Staub darin.(6)
Chaupaee
(Sie begann zu sagen-) Du hast mir Rupien in die Hand gegeben
(Sie sagte:) „Du hast mir eine Rupie gegeben und mich zum Einkaufen geschickt.“
Die Rupie fiel auf dem Weg
Die Rupie ist unterwegs gefallen und es war mir peinlich, die Leute zu sehen, die zusahen.(7)
Dohira
„Um mir die Peinlichkeit zu ersparen, habe ich etwas Staub festgebunden.
Hier kannst du nun die Rupie heraussuchen und herausnehmen.“ (8)
Der dumme Ehemann gab nicht nach und begann zu suchen