Saarang, Fünfter Mehl:
Der ambrosische Nektar von Naam, dem Namen des Herrn, ist die Stütze des Geistes.
Ich bin ein Opfer für den, der es mir gegeben hat. Ich verneige mich demütig vor dem vollkommenen Guru. ||1||Pause||
Mein Durst ist gestillt und ich bin intuitiv verschönert worden. Die Gifte des sexuellen Verlangens und der Wut sind verbrannt.
Dieser Geist kommt und geht nicht; er verweilt an dem Ort, wo der Formlose Herr sitzt. ||1||
Der Eine Herr ist offenbar und strahlend; der Eine Herr ist verborgen und geheimnisvoll. Der Eine Herr ist abgrundtiefe Dunkelheit.
Von Anfang an, durch die Mitte und bis zum Ende ist Gott. Nanak sagt: Denke über die Wahrheit nach. ||2||31||54||
Saarang, Fünfter Mehl:
Ohne Gott kann ich nicht überleben, nicht einmal für einen Augenblick.
Wer Freude am Herrn findet, findet vollkommenen Frieden und Vollkommenheit. ||1||Pause||
Gott ist die Verkörperung der Glückseligkeit, der Atem des Lebens und des Reichtums. Wenn ich mich in der Meditation an ihn erinnere, werde ich mit absoluter Glückseligkeit gesegnet.
Er ist absolut allmächtig und für immer und ewig bei mir. Welche Zunge kann sein glorreiches Lob aussprechen? ||1||
Sein Platz ist heilig, und seine Herrlichkeit ist heilig; heilig sind diejenigen, die ihm zuhören und von ihm sprechen.
Nanak sagt: „Die Wohnstätte, in der Deine Heiligen leben, ist heilig.“ ||2||32||55||
Saarang, Fünfter Mehl:
Meine Zunge singt Deinen Namen, Deinen Namen.
Im Mutterleib hast Du mich ernährt, und in dieser sterblichen Welt bist Du der einzige, der mir hilft. ||1||Pause||
Du bist mein Vater und meine Mutter. Du bist mein liebevoller Freund und mein Geschwister.
Ihr seid meine Familie und ihr seid meine Stütze. Ihr seid der Geber des Lebensatems. ||1||
Ihr seid mein Schatz und mein Reichtum. Ihr seid meine Edelsteine und Juwelen.
Du bist der wunscherfüllende elysische Baum. Nanak hat Dich durch den Guru gefunden und ist nun hingerissen. ||2||33||56||
Saarang, Fünfter Mehl:
Wohin er auch geht, sein Bewusstsein richtet sich auf sein eigenes.
Wer ein Chaylaa (ein Diener) ist, geht nur zu seinem Herrn und Meister. ||1||Pause||
Er teilt seine Sorgen, seine Freuden und seinen Zustand nur mit den Seinen.
Von seinem Eigentum erlangt er Ehre und von seinem Eigentum Stärke; von seinem Eigentum erlangt er Vorteile. ||1||
Manche verfügen über königliche Macht, Jugend, Reichtum und Besitz; manche haben einen Vater und eine Mutter.
Ich habe alles vom Guru erhalten, oh Nanak. Meine Hoffnungen haben sich erfüllt. ||2||34||57||
Saarang, Fünfter Mehl:
Falsch sind Rausch und Stolz in Maya.
Befreie dich von deinem Betrug und deiner Anhänglichkeit, oh elender Sterblicher, und denke daran, dass der Herr der Welt mit dir ist. ||1||Pause||
Falsch sind königliche Mächte, Jugend, Adel, Könige, Herrscher und Aristokraten.
Falsch sind die schönen Kleider, Parfüms und cleveren Tricks; falsch sind die Speisen und Getränke. ||1||
O Schutzpatron der Sanftmütigen und Armen, ich bin der Sklave Deiner Sklaven. Ich suche das Heiligtum Deiner Heiligen auf.
Ich bitte Dich demütig, ich flehe Dich an, lindere meine Angst; oh Herr des Lebens, bitte vereinige Nanak mit Dir. ||2||35||58||
Saarang, Fünfter Mehl:
Allein kann der Sterbliche nichts erreichen.
Er rennt umher, jagt allen möglichen Projekten hinterher und ist in andere Verstrickungen vertieft. ||1||Pause||
Seine Gefährten dieser Tage werden nicht da sein, wenn er in Schwierigkeiten gerät.