Dhanaasaree, Fünftes Mehl:
Er lässt seine Anhänger die schwierigen Zeiten nicht sehen. Das liegt in seiner Natur.
Er reicht seinem Anhänger die Hand und beschützt ihn. Mit jedem Atemzug hegt er Liebe zu ihm. ||1||
Mein Bewusstsein bleibt mit Gott verbunden.
Am Anfang und am Ende ist Gott immer mein Helfer und Begleiter; gesegnet sei mein Freund. ||Pause||
Mein Geist ist entzückt, wenn ich auf die wunderbare, glorreiche Größe des Herrn und Meisters blicke.
Während Nanak sich in der Meditation an den Herrn erinnert, gerät er in Ekstase; Gott in seiner Vollkommenheit hat seine Ehre beschützt und bewahrt. ||2||15||46||
Dhanaasaree, Fünftes Mehl:
Wer den Herrn des Lebens, den großen Geber, vergisst, der soll wissen, dass er äußerst unglücklich ist.
Wer mit seinem Geist die Lotosfüße des Herrn liebt, erlangt den Teich ambrosischen Nektars. ||1||
Ihr demütiger Diener erwacht in der Liebe zum Namen des Herrn.
Alle Faulheit ist aus seinem Körper gewichen und sein Geist ist auf den geliebten Herrn gerichtet. ||Pause||
Wohin ich auch schaue, ist der Herr da. Er ist der Faden, an dem alle Herzen aufgefädelt sind.
Indem er das Wasser von Naam trank, hat der Diener Nanak allen anderen Lieben abgeschworen. ||2||16||47||
Dhanaasaree, Fünftes Mehl:
Alle Angelegenheiten des demütigen Dieners des Herrn sind vollkommen geklärt.
Im äußerst giftigen dunklen Zeitalter des Kali Yuga bewahrt und schützt der Herr seine Ehre. ||1||Pause||
Wenn er sich in der Meditation an Gott, seinen Herrn und Meister erinnert, kommt ihm der Todesbote nicht nahe.
Befreiung und Himmel findet man in der Saadh Sangat, der Gemeinschaft der Heiligen; sein demütiger Diener findet die Heimat des Herrn. ||1||
Die Lotusfüße des Herrn sind der Schatz seines demütigen Dieners; in ihnen findet er Millionen von Freuden und Tröstungen.
Er gedenkt des Herrn Gott in Meditation, Tag und Nacht. Nanak ist ihm auf ewig ein Opfer. ||2||17||48||
Dhanaasaree, Fünftes Mehl:
Ich bitte den Herrn nur um ein Geschenk.
Mögen alle meine Wünsche in Erfüllung gehen, wenn ich über Deinen Namen meditiere und mich an ihn erinnere, oh Herr. ||1||Pause||
Mögen Deine Füße in meinem Herzen verweilen und möge ich die Gesellschaft der Heiligen finden.
Möge mein Geist nicht vom Feuer der Trauer geplagt werden; möge ich rund um die Uhr Deine glorreichen Lobpreisungen singen. ||1||
Möge ich dem Herrn in meiner Kindheit und Jugend dienen und im mittleren und hohen Alter über Gott meditieren.
O Nanak, jemand, der von der Liebe des transzendenten Herrn erfüllt ist, wird nicht wiedergeboren, um zu sterben. ||2||18||49||
Dhanaasaree, Fünftes Mehl:
Ich bitte den Herrn nur um alles.
Ich würde zögern, andere Leute anzubetteln. Indem man sich in der Meditation an Gott erinnert, erlangt man Befreiung. ||1||Pause||
Ich habe bei den stillen Weisen studiert und die Simritees, die Puraanas und die Veden sorgfältig gelesen. Sie alle verkünden, dass
indem man dem Herrn, dem Ozean der Barmherzigkeit, dient, erlangt man die Wahrheit und sowohl diese als auch die nächste Welt werden verschönert. ||1||
Alle anderen Rituale und Bräuche sind nutzlos, wenn man sich nicht in der Meditation an den Herrn erinnert.
O Nanak, die Angst vor Geburt und Tod ist verschwunden; durch die Begegnung mit dem Heiligen verschwindet der Kummer. ||2||19||50||
Dhanaasaree, Fünftes Mehl:
Das Verlangen wird durch den Namen des Herrn gestillt.
Durch das Wort des Gurus erlangt man großen Frieden und Zufriedenheit und die Meditation ist vollkommen auf Gott ausgerichtet. ||1||Pause||