Aus Schmerz entsteht Vergnügen und aus Vergnügen entsteht Schmerz.
Dieser Mund, der Dich lobt – welchen Hunger könnte dieser Mund jemals ertragen? ||3||
O Nanak, nur du bist töricht; der ganze Rest der Welt ist gut.
Der Körper, in dem Naam nicht aufsteigt, wird unglücklich. ||4||2||
Prabhaatee, Erster Mehl:
Ihm zuliebe rezitierte Brahma die Veden und Shiva verzichtete auf Maya.
Seinetwegen wurden die Siddhas zu Einsiedlern und Entsagenden; nicht einmal die Götter haben Sein Mysterium erkannt. ||1||
O Baba, behalte den Wahren Herrn im Sinn und sprich den Namen des Wahren Herrn mit deinem Mund aus; der Wahre Herr wird dich hinübertragen.
Feinde und Schmerz sollen dir nicht einmal nahe kommen; nur sehr wenige erkennen die Weisheit des Herrn. ||1||Pause||
Feuer, Wasser und Luft bilden die Welt; diese drei sind die Sklaven von Naam, dem Namen des Herrn.
Wer Naam nicht singt, ist ein Dieb, der in der Festung der fünf Diebe wohnt. ||2||
Wenn jemand für einen anderen eine gute Tat vollbringt, bläst er sich in seinem Bewusstsein völlig auf.
Der Herr schenkt so viele Tugenden und so viel Güte; er bereut es nie. ||3||
Diejenigen, die Dich preisen, sammeln den Reichtum in ihrem Schoß; dies ist Nanaks Reichtum.
Wer ihnen Respekt erweist, wird vom Todesboten nicht gerufen. ||4||3||
Prabhaatee, Erster Mehl:
Jemand, der keine Schönheit, keinen sozialen Status, keinen Mund, kein Fleisch hat
- Wenn er dem Wahren Guru begegnet, findet er den Unbefleckten Herrn und verweilt in Deinem Namen. ||1||
O losgelöster Yogi, kontempliere über das Wesen der Wirklichkeit,
und du wirst nie wieder in die Welt geboren werden. ||1||Pause||
Jemand, der kein gutes Karma oder dharmischen Glauben hat, keinen heiligen Rosenkranz oder keine Mala
- durch das Licht Gottes wird Weisheit verliehen; der Wahre Guru ist unser Beschützer. ||2||
Jemand, der weder fastet, noch religiöse Gelübde ablegt oder singt
- er muss sich keine Sorgen um Glück oder Unglück machen, wenn er dem Befehl des Wahren Gurus gehorcht. ||3||
Einer, der weder hoffnungsvoll noch hoffnungslos ist, der sein intuitives Bewusstsein geschult hat
- sein Wesen verschmilzt mit dem Höchsten Wesen. O Nanak, sein Bewusstsein ist erwacht. ||4||4||
Prabhaatee, Erster Mehl:
Was er sagt, wird vom Gerichtshof des Herrn gebilligt.
Für ihn sind Gift und Nektar ein und dasselbe. ||1||
Was soll ich sagen? Du durchdringst und durchdringst alles.
Was auch immer geschieht, geschieht ganz durch Deinen Willen. ||1||Pause||
Das göttliche Licht erstrahlt strahlend und der egoistische Stolz wird vertrieben.
Der Wahre Guru verleiht das ambrosische Naam, den Namen des Herrn. ||2||
In diesem dunklen Zeitalter des Kali Yuga wird die Geburt eines Menschen gebilligt,
wenn man vor dem Wahren Gericht geehrt wird. ||3||
Durch Sprechen und Zuhören gelangt man zur himmlischen Heimat des unbeschreiblichen Herrn.
Bloße Worte, oh Nanak, sind verbrannt. ||4||5||
Prabhaatee, Erster Mehl:
Wer im Ambrosischen Wasser der spirituellen Weisheit badet, nimmt die Tugenden der achtundsechzig heiligen Pilgerstätten mit.
Die Lehren des Gurus sind Edelsteine und Juwelen; der Sikh, der ihm dient, sucht und findet sie. ||1||
Es gibt keinen heiligen Schrein, der dem Guru gleicht.
Der Guru umfasst den Ozean der Zufriedenheit. ||1||Pause||