Diejenigen, die sich fest an Deiner Unterstützung festhalten, Gott, sind in Deinem Heiligtum glücklich.
Doch jene bescheidenen Wesen, die den Urherrn, den Architekten des Schicksals, vergessen, zählen zu den elendsten Wesen. ||2||
Wer Vertrauen in den Guru hat und Gott liebevoll verbunden ist, genießt die Wonnen höchster Ekstase.
Wer Gott vergisst und den Guru im Stich lässt, fällt in die schrecklichste Hölle. ||3||
So wie der Herr jemanden engagiert, so engagiert sich dieser und so verhält er sich auch.
Nanak hat Zuflucht bei den Heiligen gesucht; sein Herz ist in die Füße des Herrn versunken. ||4||4||15||
Sorat'h, Fünfter Mehl:
Da der König in königliche Angelegenheiten verstrickt ist und der Egoist in seinen eigenen Egoismus,
und der gierige Mensch wird von der Gier verführt, ebenso wie der spirituell Erleuchtete, der in der Liebe des Herrn aufgeht. ||1||
Dies gebührt dem Diener des Herrn.
Während er den Herrn in seiner Nähe sieht, dient er dem Wahren Guru und wird durch das Kirtan der Lobpreisungen des Herrn zufriedengestellt. ||Pause||
Der Süchtige ist süchtig nach seiner Droge und der Grundbesitzer liebt sein Land.
So wie das Baby an seiner Milch hängt, so liebt der Heilige Gott. ||2||
Der Gelehrte ist in die Gelehrsamkeit vertieft und seine Augen freuen sich, zu sehen.
Wie die Zunge die Geschmäcker genießt, so singt der demütige Diener des Herrn die glorreichen Lobpreisungen des Herrn. ||3||
Wie der Hunger, so ist auch der Erfüller. Er ist der Herr und Meister aller Herzen.
Nanak dürstet nach der gesegneten Vision des Darshan des Herrn; er ist Gott begegnet, dem Inneren Wissenden, dem Erforscher der Herzen. ||4||5||16||
Sorat'h, Fünfter Mehl:
Wir sind schmutzig, und Du bist makellos, oh Herr und Schöpfer. Wir sind wertlos, und Du bist der große Geber.
Wir sind Narren, und Du bist weise und allwissend. Du weißt alles. ||1||
O Herr, das sind wir und das bist Du.
Wir sind Sünder, und Du bist der Zerstörer der Sünden. Deine Wohnstätte ist so schön, oh Herr und Meister. ||Pause||
Du formst alles, und nachdem Du es geformt hast, segnest Du es. Du schenkst ihm Seele, Körper und den Atem des Lebens.
Wir sind wertlos – wir besitzen überhaupt keine Tugend; bitte segne uns mit Deiner Gabe, oh barmherziger Herr und Meister. ||2||
Du tust Gutes für uns, aber wir betrachten es nicht als gut. Du bist gütig und mitfühlend, für immer und ewig.
Du bist der Geber des Friedens, der Urherr, der Architekt des Schicksals. Bitte rette uns, Deine Kinder! ||3||
Du bist der Schatz, ewiger Herr und König. Alle Wesen und Geschöpfe flehen dich an.
Nanak sagt: „Das ist unsere Lage. Bitte, Herr, halte uns auf dem Pfad der Heiligen.“ ||4||6||17||
Sorat'h, Fünftes Mehl, Zweites Haus:
Im Mutterleib hast Du uns mit Deiner meditativen Erinnerung gesegnet und uns dort bewahrt.
Trage uns bitte durch die zahllosen Wellen des Feuerozeans und rette uns, oh Herr und Retter! ||1||
O Herr, du bist der Meister über meinem Kopf.
Hier und im Jenseits bist nur Du meine Stütze. ||Pause||
Er betrachtet die Schöpfung wie einen Berg aus Gold und sieht den Schöpfer als einen Grashalm.
Du bist der große Geber und wir sind alle bloße Bettler. O Gott, du gibst Gaben gemäß deinem Willen. ||2||
In einem Augenblick bist Du eine Sache, und im nächsten Augenblick bist Du eine andere. Wunderbar sind Deine Wege!
Du bist wunderschön, geheimnisvoll, tiefgründig, unergründlich, erhaben, unerreichbar und unendlich. ||3||