Raag Nat Naaraayan, Viertes Mehl:
Ein universeller Schöpfergott. Wahrheit ist der Name. Personifiziertes kreatives Wesen. Keine Angst. Kein Hass. Bild des Unsterblichen. Jenseits der Geburt. Selbstexistierend. Durch Gurus Gnade:
O mein Geist, singe den Namen des Herrn Tag und Nacht.
Millionen und Abermillionen von Sünden und Fehlern, die im Laufe zahlloser Leben begangen wurden, sollen alle beiseite gelegt und fortgeschickt werden. ||1||Pause||
Diejenigen, die den Namen des Herrn „Har, Har“ singen, ihn in Anbetung verehren und ihm mit Liebe dienen, sind aufrichtig.
Alle ihre Sünden werden gelöscht, so wie Wasser den Schmutz abwäscht. ||1||
Das Wesen, das in jedem Augenblick die Lobpreisungen des Herrn singt, singt mit seinem Mund den Namen des Herrn.
In einem Augenblick, in einem Augenblick, befreit ihn der Herr von den fünf unheilbaren Krankheiten des Körperdorfes. ||2||
Sehr glücklich sind jene, die über den Namen des Herrn meditieren; sie allein sind die Anhänger des Herrn.
Ich bitte für die Sangat, die Gemeinde; O Gott, bitte segne mich mit ihnen. Ich bin ein Narr und ein Idiot – bitte rette mich! ||3||
Überschütte mich mit Deiner Barmherzigkeit und Gnade, o Leben der Welt. Rette mich, ich suche Dein Heiligtum.
Diener Nanak hat Dein Heiligtum betreten. O Herr, bitte bewahre meine Ehre! ||4||1||
Nat, Vierter Mehl:
Wenn seine demütigen Diener über den Herrn meditieren, verschmelzen sie mit dem Namen des Herrn.
Indem sie den Namen des Herrn singen und den Lehren des Gurus folgen, überschüttet der Herr sie mit seiner Gnade. ||1||Pause||
Unser Herr und Meister Har, Har, ist unerreichbar und unergründlich. Indem er über ihn meditiert, verschmilzt sein demütiger Diener mit ihm, wie Wasser mit Wasser.
Durch die Begegnung mit den Heiligen des Herrn habe ich die erhabene Essenz des Herrn erlangt. Ich bin ein Opfer, ein Opfer für seine demütigen Diener. ||1||
Der demütige Diener des Herrn singt die Lobpreisungen des Namens der Höchsten, der Ursprünglichen Seele, und alle Armut und alles Leid werden vernichtet.
Im Körper befinden sich die fünf bösen und unkontrollierbaren Leidenschaften. Der Herr zerstört sie im Nu. ||2||
Der Heilige des Herrn liebt den Herrn in seinem Geist, wie die Lotusblume, die den Mond anschaut.
Die Wolken hängen tief, die Wolken zittern vor Donner und der Geist tanzt freudig wie der Pfau. ||3||
Mein Herr und Meister hat diese Sehnsucht in mich gelegt; ich lebe, indem ich meinen Herrn sehe und ihm begegne.
Der Diener Nanak ist süchtig nach der Berauschung durch den Herrn; durch die Begegnung mit dem Herrn findet er erhabene Glückseligkeit. ||4||2||
Nat, Vierter Mehl:
O mein Geist, singe den Namen des Herrn, Har, Har, dein einziger Freund.