Saarang, Fünftes Mehl, Dho-Padhay, Viertes Haus:
Ein universeller Schöpfergott. Durch die Gnade des wahren Gurus:
O mein faszinierender Herr, ich bete zu Dir: Komm in mein Haus.
Ich handle und spreche stolz. Ich irre mich und liege falsch, aber ich bin immer noch Deine Magd, oh mein Geliebter. ||1||Pause||
Ich höre, dass Du nahe bist, doch ich kann Dich nicht sehen. Ich irre im Leid umher, getäuscht von Zweifeln.
Der Guru ist mir gnädig geworden; er hat die Schleier gelüftet. Bei der Begegnung mit meinem Geliebten blüht mein Geist in Fülle auf. ||1||
Wenn ich meinen Herrn und Meister auch nur für einen Augenblick vergessen würde, wäre das wie Millionen von Tagen, Zehntausende von Jahren.
Als ich mich der Saadh Sangat, der Gemeinschaft der Heiligen, anschloss, oh Nanak, traf ich meinen Herrn. ||2||1||24||
Saarang, Fünfter Mehl:
Was soll ich jetzt denken? Ich habe das Denken aufgegeben.
Du tust, was immer Du tun möchtest. Bitte segne mich mit Deinem Namen – ich bin ein Opfer für Dich. ||1||Pause||
Das Gift der Verderbnis blüht in allen vier Himmelsrichtungen; ich habe das GurMantra als Gegenmittel genommen.
Er hat mir seine Hand gegeben und mich als sein Eigentum gerettet. Wie die Lotusblume im Wasser bleibe ich ungebunden. ||1||
Ich bin nichts. Was bin ich? Du hast alles in Deiner Macht.
Nanak ist zu Deinem Heiligtum geflohen, Herr; bitte rette ihn um Deiner Heiligen willen. ||2||2||25||
Saarang, Fünfter Mehl:
Jetzt habe ich alle Anstrengungen und Mittel aufgegeben.
Mein Herr und Meister ist der allmächtige Schöpfer, die Ursache aller Ursachen, meine einzige rettende Gnade. ||1||Pause||
Ich habe zahlreiche Formen von unvergleichlicher Schönheit gesehen, aber nichts ist wie Du.
Du gibst allen Deine Unterstützung, oh mein Herr und Meister. Du bist der Geber des Friedens, der Seele und des Lebenshauchs. ||1||
Beim Umherwandern wurde ich so müde, dass ich, als ich dem Guru begegnete, Ihm zu Füßen fiel.
Nanak sagt: „Ich habe vollkommenen Frieden gefunden; diese Nacht meines Lebens vergeht in Frieden.“ ||2||3||26||
Saarang, Fünfter Mehl:
Jetzt habe ich die Unterstützung meines Herrn gefunden.
Der Guru, der Geber des Friedens, ist mir gnädig geworden. Ich war blind – ich sehe das Juwel des Herrn. ||1||Pause||
Ich habe die Dunkelheit der Unwissenheit beseitigt und bin makellos geworden; mein Urteilsvermögen ist erblüht.
Wie die Wasserwellen und der Schaum wieder zu Wasser werden, werden der Herr und sein Diener eins. ||1||
Er wird wieder aufgenommen, worin er herkam; alles ist eins in dem Einen Herrn.
O Nanak, ich bin gekommen, um den Meister des Lebensatems zu sehen, der überall allgegenwärtig ist. ||2||4||27||
Saarang, Fünfter Mehl:
Mein Geist sehnt sich nach dem Einen Geliebten Herrn.
Ich habe überall in jedem Land gesucht, aber nichts kommt auch nur einem Haar meines Geliebten gleich. ||1||Pause||
Es werden mir allerlei Köstlichkeiten und Leckereien vorgesetzt, doch ich mag sie nicht einmal ansehen.
Ich sehne mich nach der erhabenen Essenz des Herrn und rufe: „Pri-o! Pri-o! – Geliebter! Geliebter!“, wie die Hummel, die sich nach der Lotusblume sehnt. ||1||