So spricht der Dichter Keerat: Wer sich an den Füßen der Heiligen festhält, fürchtet sich nicht vor dem Tod, sexuellem Verlangen oder Zorn.
So wie Guru Nanak ein fester Bestandteil von Guru Angad war, so ist Guru Amar Daas eins mit Guru Raam Daas. ||1||
Wer dem Wahren Guru dient, erlangt den Schatz; Tag und Nacht verweilt er zu Füßen des Herrn.
Und so liebt, fürchtet und respektiert Dich der gesamte Sangat. Du bist der Sandelholzbaum; Dein Duft verbreitet sich herrlich weit und breit.
Dhroo, Prahlaad, Kabeer und Trilochan sangen Naam, den Namen des Herrn, und seine Erleuchtung erstrahlte strahlend.
Wenn man ihn sieht, ist der Geist vollkommen entzückt; Guru Raam Daas ist der Helfer und die Stütze der Heiligen. ||2||
Guru Nanak erkannte den makellosen Naam, den Namen des Herrn. Er war liebevoll auf die hingebungsvolle Verehrung des Herrn eingestimmt.
Gur Angad war mit Leib und Seele bei ihm, wie der Ozean; er überschüttete sein Bewusstsein mit dem Wort des Shabad.
Die unausgesprochene Rede von Guru Amar Daas kann nicht mit nur einer Zunge ausgedrückt werden.
Guru Raam Daas aus der Sodhi-Dynastie wurde nun mit der glorreichen Größe gesegnet, die ganze Welt hinüberzuführen. ||3||
Ich bin voller Sünden und Verfehlungen; ich habe überhaupt keine Verdienste oder Tugenden. Ich habe den Ambrosia-Nektar aufgegeben und stattdessen Gift getrunken.
Ich hänge an Maya und werde von Zweifeln geplagt. Ich habe mich in meine Kinder und meinen Ehepartner verliebt.
Ich habe gehört, dass der erhabenste Weg von allen der Sangat ist, die Versammlung des Gurus. Wer sich ihr anschließt, vergeht die Angst vor dem Tod.
Der Dichter Keerat spricht dieses eine Gebet: O Guru Raam Daas, rette mich! Nimm mich auf in Dein Heiligtum! ||4||58||
Er hat die emotionale Bindung zerstört und überwältigt. Er packte das sexuelle Verlangen an den Haaren und warf es nieder.
Mit seiner Macht zerschlug er den Zorn und vertrieben die Gier in Schande.
Leben und Tod, mit aneinandergepressten Handflächen, respektiere und gehorche dem Hukam seines Befehls.
Er brachte den furchterregenden Weltozean unter Seine Kontrolle und führte durch Seine Gnade Seine Sikhs hinüber.
Er sitzt auf dem Thron der Wahrheit, mit einem Baldachin über seinem Haupt. Er ist ausgestattet mit den Kräften des Yoga und der Freude an den Vergnügungen.
So spricht der Dichter SALL: O Guru Raam Daas, Deine souveräne Macht ist ewig und unzerbrechlich; Deine Armee ist unbesiegbar. ||1||
Du bist der Wahre Guru aller vier Zeitalter. Du selbst bist der Transzendente Herr.
Die Engelwesen, Suchenden, Siddhas und Sikhs haben Dir seit Anbeginn der Zeit gedient.
Du bist der ursprüngliche Herrgott vom allerersten Anfang an und durch alle Zeitalter hindurch. Deine Macht erhält die drei Welten.
Du bist unerreichbar. Du bist die rettende Gnade der Veden. Du hast Alter und Tod besiegt.
Guru Amar Daas hat Dich dauerhaft etabliert. Du bist der Befreier, der alles auf die andere Seite trägt.
So spricht der Dichter SALL: O Guru Raam Daas, du bist der Zerstörer der Sünden; ich suche deine Zuflucht. ||2||60||
Swaiyas loben das fünfte Mehl:
Ein universeller Schöpfergott. Durch die Gnade des wahren Gurus:
Meditieren Sie in Erinnerung an den Ur-Herrn Gott, den Ewigen und Unvergänglichen.
Wenn wir uns in der Meditation an ihn erinnern, wird der Schmutz der Bösgesinnung ausgelöscht.
Ich bewahre die Lotusfüße des Wahren Gurus in meinem Herzen.