Salok, Erster Mehl:
Der Wahre Guru ist das allwissende Urwesen. Er zeigt uns unser wahres Zuhause im Zuhause des Selbst.
Das Panch Shabad, die Fünf Urklänge, schwingen und erklingen im Inneren; dort offenbaren sich die Insignien des Shabad und vibrieren herrlich.
Welten und Reiche, Unterwelten, Sonnensysteme und Galaxien werden auf wundersame Weise enthüllt.
Die Saiten und Harfen vibrieren und erklingen; dort ist der wahre Thron des Herrn.
Lauschen Sie der Musik aus der Heimat des Herzens – Sukhmani, Seelenfrieden. Stimmen Sie sich liebevoll auf Seinen Zustand himmlischer Ekstase ein.
Konzentriere dich auf die unausgesprochene Sprache und die Wünsche des Geistes lösen sich auf.
Der Herzlotus wird umgedreht und mit Ambrosia-Nektar gefüllt. Dieser Geist geht nicht aus, er lässt sich nicht ablenken.
Es vergisst den Gesang nicht, der ohne Singen gesungen wird; es ist versunken in den Ursprünglichen Herrn, Gott der Zeitalter.
Alle Gefährtinnen sind mit den fünf Tugenden gesegnet. Die Gurmukhs wohnen tief im Inneren im Zuhause des Selbst.
Nanak ist der Sklave dessen, der Shabad sucht und dieses Zuhause in seinem Inneren findet. ||1||
Erstes Mehl:
Der extravagante Glamour der Welt ist eine vorübergehende Show.
Mein verdrehter Verstand glaubt nicht, dass es in einem Grab enden wird.
Ich bin sanftmütig und demütig; Du bist der große Fluss.
Bitte segne mich mit dieser einen Sache, alles andere ist Gift und bringt mich nicht in Versuchung.
Du hast diesen zerbrechlichen Körper mit dem Wasser des Lebens gefüllt, oh Herr, durch Deine schöpferische Kraft.
Durch Deine Allmacht bin ich stark geworden.
Nanak ist im Hof des Herrn ein Hund, der immer mehr berauscht wird.
Die Welt steht in Flammen; der Name des Herrn kühlt und beruhigt. ||2||
Neue Pauree, Fünfte Mehl:
Sein wunderbares Spiel ist allumfassend; es ist wundervoll und erstaunlich!
Als Gurmukh kenne ich den transzendenten Herrn, den höchsten Gott.
Alle meine Sünden und meine Verderbtheit werden durch die Insignien des Shabad, des Wortes Gottes, fortgewaschen.
In der Saadh Sangat, der Gemeinschaft der Heiligen, wird man gerettet und frei.
Meditierend, meditierend in Erinnerung an den Großen Geber, genieße ich allen Komfort und alle Freuden.
Unter dem Dach seiner Güte und Gnade bin ich auf der ganzen Welt berühmt geworden.
Er selbst hat mir vergeben und mich mit sich vereint. Ich bin ihm auf ewig ein Opfer.
Nanak, durch Seinen Willen hat mein Herr und Meister mich mit Sich vereint. ||27||
Salok, Erster Mehl:
Gesegnet sei das Papier, gesegnet sei die Feder, gesegnet sei das Tintenfass und gesegnet sei die Tinte.
Gesegnet sei der Schreiber, oh Nanak, der den Wahren Namen schreibt. ||1||
Erstes Mehl:
Du selbst bist die Schreibtafel, und Du selbst bist der Stift. Du bist auch das, was darauf geschrieben steht.
Sprich vom Einen Herrn, oh Nanak. Wie könnte es einen anderen geben? ||2||
Pauree:
Du Selbst bist allgegenwärtig. Du Selbst hast alles erschaffen.
Ohne Dich gibt es überhaupt keinen anderen. Du durchdringst und durchströmst alles.
Du allein kennst Deinen Zustand und Dein Ausmaß. Nur Du kannst Deinen Wert einschätzen.
Du bist unsichtbar, unmerklich und unzugänglich. Du wirst durch die Lehren des Gurus offenbart.
Tief im Inneren gibt es Unwissenheit, Leid und Zweifel; durch die spirituelle Weisheit des Gurus werden sie ausgerottet.
Er allein meditiert über Naam, den Du in Deiner Barmherzigkeit mit Dir vereinst.
Du bist der Schöpfer, der unerreichbare ursprüngliche Herrgott. Du bist überall allgegenwärtig.
Womit auch immer Du den Sterblichen verbindest, o wahrer Herr, damit ist er verbunden. Nanak singt Dein glorreiches Lob. ||28||1|| Sudh||