Er stirbt nicht, also habe ich keine Angst.
Er geht nicht zugrunde, deshalb trauere ich nicht.
Er ist nicht arm, also hungere ich nicht.
Er hat keine Schmerzen, also leide ich nicht. ||1||
Es gibt keinen anderen Zerstörer außer Ihm.
Er ist mein Leben, der Geber des Lebens. ||1||Pause||
Er ist nicht gebunden, also bin auch ich nicht in Knechtschaft.
Er hat keinen Beruf, also habe ich auch keine Verstrickungen.
Er hat keine Unreinheiten, also habe ich keine Unreinheiten.
Er ist in Ekstase, deshalb bin ich immer glücklich. ||2||
Er hat keine Ängste, also habe ich keine Sorgen.
Er hat keine Flecken, also habe ich auch keine Verschmutzung.
Er hat keinen Hunger, also habe ich keinen Durst.
Da Er makellos rein ist, entspreche ich Ihm. ||3||
Ich bin nichts. Er ist der Einzige.
Davor und danach existiert nur Er.
O Nanak, der Guru hat meine Zweifel und Fehler genommen;
Er und ich haben zusammen die gleiche Farbe. ||4||32||83||
Aasaa, Fünfter Mehl:
Diene ihm auf viele verschiedene Arten;
Widmen Sie Ihm Ihre Seele, Ihren Lebenshauch und Ihren Reichtum.
Tragen Sie Wasser für Ihn und schwenken Sie den Fächer über Ihm – verzichten Sie auf Ihr Ego.
Bringen Sie sich ihm immer wieder zum Opfer. ||1||
Sie allein ist die glückliche Seelenbraut, die Gott gefällt.
In ihrer Gesellschaft kann ich Ihm begegnen, oh meine Mutter. ||1||Pause||
Ich bin der Wasserträger der Sklaven seiner Sklaven.
Ich bewahre den Staub ihrer Füße in meiner Seele.
Durch dieses gute Schicksal, das auf meiner Stirn eingeschrieben ist, erhalte ich ihre Gesellschaft.
Durch seine Liebe begegnet mir der Herr Meister. ||2||
Ich widme Ihm alles – Gesänge und Meditation, Askese und religiöse Riten.
Ich opfere ihm alles: gute Taten, rechtschaffenes Verhalten und das Verbrennen von Weihrauch.
Ich verzichte auf Stolz und Anhaftung und werde zum Staub an den Füßen der Heiligen.
In ihrer Gesellschaft erblicke ich Gott mit meinen Augen. ||3||
In jedem einzelnen Augenblick denke ich über ihn nach und bete ihn an.
Tag und Nacht diene ich ihm auf diese Weise.
Der Herr des Universums, der Beschützer der Welt, ist barmherzig geworden.
im Saadh Sangat, der Gemeinschaft der Heiligen, oh Nanak, vergibt er uns. ||4||33||84||
Aasaa, Fünfter Mehl:
In der Liebe Gottes erlangt man ewigen Frieden.
In der Liebe Gottes wird man vom Schmerz nicht berührt.
In der Liebe Gottes wird der Schmutz des Egos weggewaschen.
In der Liebe Gottes wird man für immer makellos. ||1||
Höre, oh Freund: zeige Gott solche Liebe und Zuneigung,
die Stütze der Seele, der Atem des Lebens, jedes einzelnen Herzens. ||1||Pause||
In der Liebe Gottes werden alle Schätze erlangt.
In der Liebe Gottes erfüllt das makellose Naam das Herz.
In der Liebe Gottes ist man auf ewig geschmückt.
In der Liebe Gottes hat alle Angst ein Ende. ||2||
In der Liebe Gottes überquert man diesen schrecklichen Weltozean.
In der Liebe Gottes fürchtet man den Tod nicht.
In der Liebe Gottes sind alle gerettet.
Die Liebe Gottes wird dich begleiten. ||3||
Allein ist niemand vereint und niemand geht in die Irre.
Wer mit der Gnade Gottes gesegnet ist, schließt sich der Saadh Sangat an, der Gemeinschaft der Heiligen.
Nanak sagt: „Ich bin ein Opfer für Dich.“
O Gott, du bist die Stütze und die Stärke der Heiligen. ||4||34||85||
Aasaa, Fünfter Mehl:
Wenn der Sterbliche König wird, übt er seine königliche Autorität aus.
Indem er das Volk unterdrückt, sammelt er Reichtum an.