Salok, Erster Mehl:
In der Nacht vergeht die Zeit, am Tag vergeht die Zeit.
Der Körper nutzt sich ab und wird zu Stroh.
Alle sind in weltliche Verstrickungen verwickelt und darin verstrickt.
Der Sterbliche hat fälschlicherweise dem Weg des Dienstes abgeschworen.
Der blinde Narr gerät in einen Konflikt, ist beunruhigt und verwirrt.
Können diejenigen, die um einen Toten weinen, ihn wieder zum Leben erwecken?
Ohne Erkenntnis kann nichts verstanden werden.
Die Weinenden, die um die Toten weinen, werden selbst auch sterben.
O Nanak, dies ist der Wille unseres Herrn und Meisters.
Wer sich nicht an den Herrn erinnert, ist tot. ||1||
Erstes Mehl:
Liebe stirbt, und Zuneigung stirbt; Hass und Streit sterben.
Die Farbe verblasst und die Schönheit verschwindet; der Körper leidet und bricht zusammen.
Woher kam er? Wohin geht er? Hat er existiert oder nicht?
Der eigensinnige Manmukh machte leere Prahlereien und gab sich Partys und Vergnügungen hin.
O Nanak, ohne den Wahren Namen ist seine Ehre von Kopf bis Fuß zerstört. ||2||
Pauree:
Der ambrosische Naam, der Name des Herrn, ist für immer der Geber des Friedens. Er wird Ihnen am Ende Hilfe und Unterstützung sein.
Ohne den Guru ist die Welt verrückt. Sie erkennt den Wert des Namens nicht an.
Wer dem Wahren Guru dient, wird akzeptiert und anerkannt. Sein Licht geht in das Licht über.
Der Diener, der den Willen des Herrn in seinem Geist verankert, wird genau wie sein Herr und Meister.
Sag mir, wer hat jemals Frieden gefunden, indem er seinem eigenen Willen folgte? Die Blinden handeln aus Blindheit.
Böses und Verderbtheit erfüllen niemanden. Der Hunger des Narren wird nicht gestillt.
An der Dualität hängend, geht alles zugrunde; ohne den Wahren Guru gibt es kein Verständnis.
Diejenigen, die dem Wahren Guru dienen, finden Frieden; sie werden durch den Willen des Herrn mit Gnade gesegnet. ||20||
Salok, Erster Mehl:
Bescheidenheit und Rechtschaffenheit sind beides, oh Nanak, Eigenschaften derer, die mit wahrem Reichtum gesegnet sind.
Bezeichnen Sie diesen Reichtum nicht als Ihren Freund, denn das führt dazu, dass Sie sich den Kopf brechen.
Diejenigen, die nur diesen weltlichen Reichtum besitzen, werden als Arme bezeichnet.
Doch jene, in deren Herzen Du wohnst, oh Herr – diese Menschen sind Ozeane der Tugend. ||1||
Erstes Mehl:
Weltliche Besitztümer werden durch Schmerz und Leid erworben; wenn sie verloren gehen, hinterlassen sie Schmerz und Leid.
O Nanak, ohne den Wahren Namen wird der Hunger niemals gestillt.
Schönheit stillt den Hunger nicht; wenn der Mensch Schönheit sieht, hungert er noch mehr.
So zahlreich wie die Freuden des Körpers sind, so zahlreich sind auch die Schmerzen, die ihn plagen. ||2||
Erstes Mehl:
Wer blind handelt, wird blind im Geist. Der blinde Geist macht den Körper blind.
Warum einen Damm aus Schlamm und Gips bauen? Sogar ein Damm aus Steinen gibt nach.
Der Damm ist gebrochen. Kein Boot. Kein Floß. Die Wassertiefe ist unergründlich.
Nanak, ohne den Wahren Namen sind viele ertrunken. ||3||
Erstes Mehl:
Tausende Pfund Gold und Tausende Pfund Silber; der König über den Köpfen Tausender Könige.
Tausende von Armeen, Tausende von Blaskapellen und Speerkämpfern; der Kaiser über Tausende von Reitern.
Der unergründliche Ozean aus Feuer und Wasser muss überquert werden.
Das andere Ufer ist nicht zu sehen, man hört nur das Brüllen jämmerlicher Schreie.
O Nanak, dort wird man wissen, ob jemand ein König oder ein Kaiser ist. ||4||
Pauree:
Manche tragen Ketten um den Hals und sind dem Herrn ergeben.
Sie werden aus der Knechtschaft befreit und erkennen den wahren Herrn als wahr.