Im Kopf wohnen Wut und ein riesiges Ego.
Gottesdienste werden mit großem Pomp und Zeremoniell durchgeführt.
Es werden rituelle Reinigungsbäder genommen und heilige Zeichen auf den Körper aufgetragen.
Und doch verschwinden der Schmutz und die Verschmutzung im Inneren nie. ||1||
Auf diese Weise hat noch nie jemand Gott gefunden.
Die heiligen Mudras – rituelle Handgesten – werden ausgeführt, doch der Geist bleibt von Maya verführt. ||1||Pause||
Sie begehen Sünden unter dem Einfluss der fünf Diebe.
Sie baden an heiligen Schreinen und behaupten, dass alles abgewaschen worden sei.
Dann begehen sie sie erneut, ohne Angst vor den Konsequenzen.
Die Sünder werden gefesselt und geknebelt und in die Stadt des Todes gebracht. ||2||
Die Fußschellen zittern und die Becken vibrieren,
Doch jene, die Täuschung in sich tragen, irren verloren umher wie Dämonen.
Durch die Zerstörung ihres Lochs wird die Schlange nicht getötet.
Gott, der dich erschaffen hat, weiß alles. ||3||
Sie beten das Feuer an und tragen safranfarbene Roben.
Von Ihrem Unglück getroffen, verlassen Sie Ihr Zuhause.
Wenn Sie Ihr eigenes Land verlassen, wandern Sie in fremde Länder.
Aber die fünf Abgelehnten bringst du mit. ||4||
Du hast deine Ohren gespalten und jetzt stiehlst du Krümel.
Du bettelst von Tür zu Tür, aber du wirst nicht zufriedengestellt.
Sie haben Ihre eigene Frau verlassen, werfen sich aber jetzt verstohlene Blicke auf andere Frauen.
Durch das Tragen religiöser Gewänder findet man nicht zu Gott. Ihr seid zutiefst erbärmlich! ||5||
Er spricht nicht. Er schweigt.
Aber er ist voller Verlangen und wird dazu bestimmt, in der Reinkarnation umherzuwandern.
Durch den Nahrungsverzicht verspürt er körperliche Schmerzen.
Er erkennt das Hukam des Befehls des Herrn nicht und wird von Besitzgier geplagt. ||6||
Ohne den Wahren Guru hat niemand den höchsten Status erreicht.
Machen Sie weiter und fragen Sie alle Veden und Simritees.
Die eigensinnigen Manmukhs begehen nutzlose Taten.
Sie sind wie ein Sandhaus, das nicht stehen kann. ||7||
Einer, dem der Herr des Universums barmherzig wird,
näht das Wort des Shabad des Gurus in seine Robe.
Es kommt nur selten vor, dass man unter Millionen einen solchen Heiligen sieht.
O Nanak, mit ihm werden wir hinübergetragen. ||8||
Wenn einem ein solch gutes Schicksal zuteilwird, erlangt man die gesegnete Vision seines Darshan.
Er rettet sich selbst und nimmt auch seine ganze Familie mit. ||1||ZWEITE PAUSE||2||
Prabhaatee, Fünfter Mehl:
Durch die Erinnerung an Naam werden alle Sünden gelöscht.
Die Konten des gerechten Richters des Dharma werden zerrissen.
Beitritt zur Saadh Sangat, der Gemeinschaft der Heiligen,
Ich habe die erhabene Essenz des Herrn gefunden. Der höchste Herrgott ist in mein Herz geschmolzen. ||1||
Indem ich mich an den Herrn wende, Har, Har, habe ich Frieden gefunden.
Deine Sklaven suchen das Heiligtum Deiner Füße. ||1||Pause||
Der Kreislauf der Reinkarnation ist beendet und die Dunkelheit ist vertrieben.
Der Guru hat das Tor zur Befreiung offenbart.
Mein Geist und mein Körper sind für immer von liebevoller Hingabe an den Herrn erfüllt.
Jetzt kenne ich Gott, weil er mich ihn erkennen ließ. ||2||
Er ist in jedem einzelnen Herzen enthalten.
Ohne Ihn gibt es überhaupt niemanden.
Hass, Konflikte, Angst und Zweifel wurden beseitigt.
Gott, die Seele reiner Güte, hat seine Gerechtigkeit offenbart. ||3||
Er hat mich aus den gefährlichsten Wellen gerettet.
Unzählige Leben lang von Ihm getrennt, bin ich nun wieder mit Ihm vereint.
Die Kontemplation des Naam erfolgt durch Singen, intensive Meditation und strenge Selbstdisziplin.
Mein Herr und Meister hat mich mit seinem Blick der Gnade gesegnet. ||4||
Glückseligkeit, Frieden und Erlösung findet man an diesem Ort,