Gott hat den Diener Nanak mit seiner Barmherzigkeit überschüttet. Er hat ihn emporgehoben und aus dem Ozean des Giftes gerettet. ||4||6||
Malaar, Vierter Mehl:
Wer den ambrosischen Nektar durch die Gnade des Gurus nicht trinkt, dessen Durst und Hunger werden nicht gestillt.
Der dumme, eigensinnige Manmukh brennt im Feuer seines egoistischen Stolzes; er leidet schmerzlich unter seinem Egoismus.
Er vergeudet sein Leben nutzlos, indem er kommt und geht. Von Schmerzen geplagt, bedauert und bereut er.
Er denkt nicht einmal an den Einen, von dem er abstammt. Verflucht ist sein Leben, und verflucht ist seine Nahrung. ||1||
O Sterblicher, meditiere als Gurmukh über Naam, den Namen des Herrn.
Der Herr, Har, Har, führt in seiner Gnade den Sterblichen zum Guru; er geht auf im Namen des Herrn, Har, Har. ||1||Pause||
Das Leben des eigensinnigen Manmukh ist nutzlos; er kommt und geht in Schande.
Die Stolzen ertrinken in sexueller Begierde und Wut. Sie verbrennen in ihrem Egoismus.
Sie erreichen weder Vollkommenheit noch Verständnis; ihr Intellekt ist getrübt. Hin- und hergeworfen von den Wellen der Gier, leiden sie unter Schmerzen.
Ohne den Guru erleiden sie schreckliche Schmerzen. Vom Tod ergriffen weinen und klagen sie. ||2||
Als Gurmukh habe ich den unergründlichen Namen des Herrn mit intuitivem Frieden und Ausgeglichenheit erlangt.
Der Schatz des Naam wohnt tief in meinem Herzen. Meine Zunge singt die glorreichen Lobpreisungen des Herrn.
Ich bin Tag und Nacht in ewiger Glückseligkeit und liebevoll auf das Eine Wort des Shabad eingestimmt.
Ich habe den Schatz des Naam mit intuitiver Leichtigkeit erlangt; dies ist die glorreiche Größe des Wahren Gurus. ||3||
Durch den Wahren Guru kommt der Herr, Har, Har, in meinen Geist. Ich bin für immer ein Opfer für den Wahren Guru.
Ich habe Ihm meinen Geist und Körper geweiht und Ihm alles als Opfer dargeboten. Ich konzentriere mein Bewusstsein auf Seine Füße.
Bitte sei mir gnädig, oh mein vollkommener Guru, und vereinige mich mit Dir.
Ich bin nur Eisen; der Guru ist das Boot, das mich hinüberträgt. ||4||7||
Malaar, Viertes Mehl, Partaal, Drittes Haus:
Ein universeller Schöpfergott. Durch die Gnade des wahren Gurus:
Der demütige Diener des Herrn singt den Namen des Höchsten Herrn; er schließt sich der Saadh Sangat an, der Gemeinschaft der Heiligen des Herrn. ||1||Pause||
Handele nur mit dem Reichtum des Herrn und sammle nur den Reichtum des Herrn. Kein Dieb kann ihn jemals stehlen. ||1||
Die Regenvögel und Pfauen singen Tag und Nacht und hören den Donner in den Wolken. ||2||
Was auch immer die Hirsche, die Fische und die Vögel singen, sie singen für den Herrn und für keinen anderen. ||3||
Diener Nanak singt den Kirtan zum Lob des Herrn; der Lärm und die Wut des Todes sind völlig verschwunden. ||4||1||8||
Malaar, Vierter Mehl:
Sie sprechen und singen den Namen des Herrn, Raam, Raam; die sehr Glücklichen suchen ihn.
Wer mir den Weg des Herrn zeigt, dem werfe ich mich zu Füßen. ||1||Pause||
Der Herr ist mein Freund und Gefährte. Ich liebe den Herrn.