Aasaa, Fünfter Mehl:
Alles ist vorherbestimmt. Was kann man sonst noch durch Studium erfahren?
Dem fehlgeleiteten Kind wurde vom höchsten Herrn Gott vergeben. ||1||
Mein wahrer Guru ist immer barmherzig. Er hat mich, den Sanftmütigen, gerettet.
Er hat mich von meiner Krankheit geheilt und ich habe den größten Frieden erlangt. Er hat den ambrosischen Namen des Herrn in meinen Mund gelegt. ||1||Pause||
Er hat meine zahllosen Sünden abgewaschen, er hat meine Fesseln zerschnitten und ich bin befreit.
Er hat mich am Arm genommen und aus der schrecklichen, tiefen, dunklen Grube gezogen. ||2||
Ich bin furchtlos geworden und alle meine Ängste sind verschwunden. Der Herr, der Erlöser, hat mich gerettet.
So groß ist Deine Großzügigkeit, oh mein Gott, dass Du alle meine Angelegenheiten geregelt hast. ||3||
Mein Geist hat meinen Herrn und Meister getroffen, den Schatz der Vortrefflichkeit.
Als Nanak sich in Sein Heiligtum begab, wurde er glückselig. ||4||9||48||
Aasaa, Fünfter Mehl:
Wenn ich Dich vergesse, werden alle zu meinen Feinden. Wenn ich an Dich denke, dienen sie mir.
Ich kenne überhaupt keinen anderen, oh wahrer, unsichtbarer, unergründlicher Herr. ||1||
Wenn Du mir in den Sinn kommst, bist Du immer gnädig zu mir. Was können die armen Leute mir tun?
Sag mir, wen soll ich gut oder böse nennen, da alle Wesen Dir gehören? ||1||Pause||
Du bist mein Schutz, Du bist meine Stütze. Reichst Du mir Deine Hand, Du beschützt mich.
Dieses bescheidene Wesen, dem Du Deine Gnade schenkst, wird von Verleumdung oder Leid nicht berührt. ||2||
Das ist Frieden, und das ist Größe, die dem Geist des lieben Herrn gefällt.
Du bist allwissend, Du bist ewig barmherzig. Ich erhalte Deinen Namen, schwelge darin und bin fröhlich. ||3||
Ich bete zu Dir. Mein Körper und meine Seele gehören Dir.
Nanak sagt: „Das ist alles Deine Größe; niemand kennt auch nur meinen Namen.“ ||4||10||49||
Aasaa, Fünfter Mehl:
Zeige Deine Gnade, oh Gott, oh Erforscher der Herzen, damit ich Dich, Herr, in der Saadh Sangat, der Gemeinschaft der Heiligen, finden kann.
Wenn Du Deine Tür öffnest und die gesegnete Vision Deines Darshan offenbarst, ist der Sterbliche nicht dazu verdammt, erneut reinkarniert zu werden. ||1||
Durch die Begegnung mit meinem geliebten Herrn und Meister werden alle meine Schmerzen gelindert.
Ich bin gerettet und werde hinübergetragen, in der Gesellschaft derer, die sich in ihren Herzen an den höchsten Herrn Gott erinnern. ||1||Pause||
Diese Welt ist eine große Wildnis, ein Ozean aus Feuer, in dem Sterbliche in Freude und Schmerz leben.
Durch die Begegnung mit dem Wahren Guru wird der Sterbliche makellos rein; mit seiner Zunge singt er den ambrosischen Namen des Herrn. ||2||
Er bewahrt seinen Körper und seinen Reichtum und betrachtet alles als sein Eigentum. Solche subtilen Bande binden ihn.
Durch die Gnade des Gurus wird der Sterbliche befreit, indem er über den Namen des Herrn, Har, Har, meditiert. ||3||
Gott, der Erlöser, hat diejenigen gerettet, die dem Willen Gottes entsprechen.
Seele und Körper gehören ganz Dir, oh großer Geber. O Nanak, ich bin für immer ein Opfer. ||4||11||50||
Aasaa, Fünfter Mehl:
Sie haben den Schlaf der Anhaftung und Unreinheit vermieden – durch wessen Gunst ist dies geschehen?
Der große Verführer berührt dich nicht. Wo ist deine Faulheit geblieben? ||1||Pause||