Der Herr des Universums durchdringt und durchflutet meinen Geist und Körper. Ich sehe ihn allgegenwärtig, hier und jetzt.
O Nanak, er durchdringt das Innere von allem, er ist überall allgegenwärtig. ||2||8||12||
Malaar, Fünfter Mehl:
Vibrieren und meditieren Sie über den Herrn. Wer wurde nicht hinübergetragen?
Diejenigen, die im Körper eines Vogels, im Körper eines Fisches, im Körper eines Hirsches und im Körper eines Stiers wiedergeboren werden – sie werden in der Saadh Sangat, der Gemeinschaft der Heiligen, gerettet. ||1||Pause||
Die Familien der Götter, die Familien der Dämonen, Titanen, himmlischen Sänger und Menschen werden über den Ozean getragen.
Wer im Saadh Sangat meditiert und über den Herrn vibriert, dessen Schmerzen werden verschwinden. ||1||
Sexuelles Verlangen, Wut und die Freuden schrecklicher Korruption – davon hält er sich fern.
Er meditiert über den Herrn, der den Sanftmütigen gnädig ist und das Mitgefühl in sich trägt. Nanak ist ihm auf ewig ein Opfer. ||2||9||13||
Malaar, Fünfter Mehl:
Heute sitze ich im Laden des Herrn.
Mit dem Reichtum des Herrn bin ich eine Partnerschaft mit den Demütigen eingegangen; ich werde nicht den Weg des Todes nehmen müssen. ||1||Pause||
Der höchste Herrgott hat mich mit seiner Güte überschüttet und mich gerettet. Die Türen des Zweifels wurden weit geöffnet.
Ich habe Gott gefunden, den Bankier der Unendlichkeit. Ich habe vom Reichtum seiner Füße profitiert. ||1||
Ich habe den Schutz des Heiligtums des unveränderlichen, unbeweglichen, unvergänglichen Herrn in Anspruch genommen. Er hat meine Sünden auf sich genommen und sie hinausgeworfen.
Sklave Nanaks Kummer und Leiden haben ein Ende. Er wird nie wieder in die Form der Reinkarnation gepresst werden. ||2||10||14||
Malaar, Fünfter Mehl:
Die Anhänglichkeit an Maya führt in vielerlei Hinsicht zum Verderben.
Unter Millionen ist es sehr selten, einen selbstlosen Diener zu finden, der sehr lange ein vollkommener Anhänger bleibt. ||1||Pause||
Wenn der Sterbliche hier und dort umherstreift und umherirrt, findet er nur Ärger; sein Körper und sein Besitz werden ihm fremd.
Er versteckt sich vor den Menschen und betreibt Betrug. Er kennt Den nicht, der immer bei ihm ist. ||1||
Er wandert durch unruhige Inkarnationen niederer und elender Arten als Hirsch, Vogel und Fisch.
Nanak sagt: „Oh Gott, ich bin ein Stein – bitte trage mich hinüber, damit ich Frieden im Saadh Sangat, der Gesellschaft der Heiligen, genießen kann.“ ||2||11||15||
Malaar, Fünfter Mehl:
Die Grausamen und Bösen starben, nachdem sie Gift genommen hatten, oh Mutter.
Und der Eine, dem alle Geschöpfe gehören, hat uns gerettet. Gott hat uns seine Gnade gewährt. ||1||Pause||
Der Innere Wissende, der Erforscher der Herzen, ist in allem enthalten; warum sollte ich Angst haben, oh Geschwister des Schicksals?
Gott, meine Hilfe und Unterstützung, ist immer bei mir. Er wird mich nie verlassen. Ich sehe ihn überall. ||1||
Er ist der Herr der Herrlosen, der Zerstörer der Schmerzen der Armen. Er hat mich an den Saum seines Gewandes gebunden.
O Herr, Deine Sklaven leben von Deiner Unterstützung; Nanak ist zum Heiligtum Gottes gekommen. ||2||12||16||
Malaar, Fünfter Mehl:
O mein Geist, verweile auf den Füßen des Herrn.
Mein Geist wird vom Durst nach der gesegneten Vision des Herrn verführt; ich möchte Flügel bekommen und hinausfliegen, um Ihm entgegenzugehen. ||1||Pause||
Nach langem Suchen und Suchen habe ich den Weg gefunden und diene nun dem Heiligen.
O mein Herr und Meister, sei bitte gütig zu mir, damit ich Dein erhabenes Wesen in mich aufnehmen kann. ||1||
Bettelnd und flehend bin ich zu Deinem Heiligtum gekommen. Ich brenne – bitte überschütte mich mit Deiner Barmherzigkeit!
Bitte gib mir Deine Hand – ich bin Dein Sklave, oh Herr. Bitte mach Nanak zu Deinem eigenen. ||2||13||17||