Die sechs Shaastras können einem Narren vorgelesen werden,
aber es ist wie der Wind, der in die zehn Richtungen weht. ||3||
Es ist, als würde man eine Ernte dreschen, ohne dass Korn übrig bleibt – es wird nichts gewonnen.
Ebenso wenig bringt der treulose Zyniker Nutzen. ||4||
So wie der Herr sie bindet, so sind alle gebunden.
Nanak sagt: „Gott hat eine solche Form geschaffen.“ ||5||5||
Bhairao, Fünfter Mehl:
Er schuf die Seele, den Atem des Lebens und den Körper.
Er hat alle Wesen erschaffen und kennt ihre Schmerzen. ||1||
Der Guru, der Herr des Universums, ist der Helfer der Seele.
Hier und danach spendet er immer Schatten. ||1||Pause||
Die Anbetung und Verehrung Gottes ist die reine Lebensweise.
In der Saadh Sangat, der Gemeinschaft der Heiligen, verschwindet die Liebe zur Dualität. ||2||
Freunde, Wohltäter und Reichtum werden Sie nicht unterstützen.
Gesegnet, gesegnet sei mein Herr. ||3||
Nanak spricht das ambrosische Bani des Herrn.
Außer dem Einen Herrn kennt er überhaupt keinen anderen. ||4||6||
Bhairao, Fünfter Mehl:
Der Herr ist vor mir und der Herr ist hinter mir.
Mein geliebter Herr, die Quelle des Nektars, ist ebenfalls in der Mitte. ||1||
Gott ist mein Shaastra und mein gutes Omen.
In seinem Heim und seiner Residenz finde ich Frieden, Ausgeglichenheit und Glückseligkeit. ||1||Pause||
Ich lebe, indem ich Naam, den Namen des Herrn, mit meiner Zunge singe und ihn mit meinen Ohren höre.
Durch Meditieren, Meditieren im Gedenken an Gott bin ich ewig, beständig und stabil geworden. ||2||
Die Schmerzen zahlloser Leben wurden ausgelöscht.
Der ungeschlagene Tonstrom des Shabad, des Wortes Gottes, vibriert im Hof des Herrn. ||3||
Durch seine Gnade hat Gott mich mit sich vereint.
Nanak hat das Heiligtum Gottes betreten. ||4||7||
Bhairao, Fünfter Mehl:
Es erfüllt Millionen Wünsche.
Auf dem Pfad des Todes wird es dich begleiten und dir helfen. ||1||
Naam, der Name des Herrn des Universums, ist das heilige Wasser des Ganges.
Wer darüber meditiert, ist gerettet; wenn der Sterbliche es in sich aufnimmt, wird er nicht erneut inkarniert. ||1||Pause||
Es ist meine Anbetung, Meditation, Askese und mein Reinigungsbad.
Durch die Meditation in Erinnerung an Naam bin ich frei von Verlangen geworden. ||2||
Es ist mein Reich und mein Imperium, mein Reichtum, mein Herrenhaus und mein Hof.
Durch Meditation im Gedenken an Naam erreicht man ein vollkommenes Verhalten. ||3||
Sklave Nanak hat nachgedacht und ist zu folgendem Schluss gekommen:
Ohne den Namen des Herrn ist alles falsch und wertlos, wie Asche. ||4||8||
Bhairao, Fünfter Mehl:
Das Gift hatte absolut keine schädliche Wirkung.
Doch der böse Brahmane starb unter Schmerzen. ||1||
Der höchste Herrgott selbst hat seinen demütigen Diener gerettet.
Der Sünder starb durch die Kraft des Gurus. ||1||Pause||
Der demütige Diener des Herrn und Meisters meditiert über Ihn.
Er selbst hat den unwissenden Sünder vernichtet. ||2||
Gott ist die Mutter, der Vater und der Beschützer seines Sklaven.
Das Gesicht des Verleumders ist hier und im Jenseits geschwärzt. ||3||
Der transzendente Herr hat das Gebet des Dieners Nanak erhört.
Der schmutzige Sünder verlor die Hoffnung und starb. ||4||9||
Bhairao, Fünfter Mehl:
Ausgezeichnet, ausgezeichnet, ausgezeichnet, ausgezeichnet, ausgezeichnet ist Dein Name.
Falsch, falsch, falsch, falsch ist Stolz auf der Welt. ||1||Pause||
Die herrliche Vision Deiner Sklaven, oh unendlicher Herr, ist wunderbar und wunderschön.