Ich stand Tag und Nacht unter dem Einfluss der Korruption und tat, was mir gefiel. ||1||Pause||
Ich habe nie auf die Lehren des Gurus gehört und war mit den Ehepartnern anderer verstrickt.
Ich lief herum und verleumdete andere. Man hat es mir beigebracht, aber ich habe nie gelernt. ||1||
Wie kann ich meine Taten überhaupt beschreiben? So habe ich mein Leben vergeudet.
Nanak sagt: „Ich bin völlig voller Fehler. Ich bin in Dein Heiligtum gekommen – bitte rette mich, oh Herr! ||2||4||3||13||139||4||159||
Raag Saarang, Ashtpadheeyaa, Erstes Mehl, Erstes Haus:
Ein universeller Schöpfergott. Durch die Gnade des wahren Gurus:
Wie kann ich leben, oh meine Mutter?
Heil dem Herrn des Universums. Ich möchte Dich preisen, denn ohne Dich, oh Herr, kann ich nicht einmal überleben. ||1||Pause||
Ich bin durstig, durstig nach dem Herrn; die Seelenbraut blickt die ganze Nacht auf ihn.
Meine Gedanken sind auf den Herrn gerichtet, meinen Herrn und Meister. Nur Gott kennt den Schmerz eines anderen. ||1||
Ohne den Herrn leidet mein Körper unter Schmerzen; durch die Worte des Shabad des Gurus finde ich den Herrn.
O lieber Herr, sei bitte gütig und barmherzig zu mir, damit ich in Dir verschmelzen kann, o Herr. ||2||
Folge diesem Weg, oh mein Bewusstsein, damit du dich weiterhin auf die Füße des Herrn konzentrieren kannst.
Ich bin sprachlos und singe die glorreichen Lobpreisungen meines faszinierenden Herrn; ich bin intuitiv in den furchtlosen Herrn vertieft. ||3||
Dieses Herz, in dem das ewige, unveränderliche Naam vibriert und widerhallt, nimmt nicht ab und kann nicht beurteilt werden.
Ohne den Namen ist jeder arm; der Wahre Guru hat dieses Verständnis vermittelt. ||4||
Mein Geliebter ist mein Lebenshauch – höre, oh mein Gefährte. Die Dämonen haben Gift genommen und sind gestorben.
So wie die Liebe zu Ihm aufstieg, so bleibt sie. Mein Geist ist von Seiner Liebe durchdrungen. ||5||
Ich bin in himmlisches Samadhi versunken und für immer liebevoll mit dem Herrn verbunden. Ich lebe, indem ich die glorreichen Lobpreisungen des Herrn singe.
Durchdrungen vom Wort des Shabad des Gurus habe ich mich von der Welt gelöst. In der tiefen Urtrance verweile ich im Zuhause meines eigenen inneren Wesens. ||6||
Naam, der Name des Herrn, ist erhaben süß und überaus köstlich; in meinem eigenen Zuhause verstehe ich die Essenz des Herrn.
Wohin Du meinen Geist auch lenkst, da ist er. Das hat mich der Guru gelehrt. ||7||
Sanak und Sanandan, Brahma und Indra waren von hingebungsvoller Anbetung erfüllt und gelangten in Harmonie mit Ihm.
O Nanak, ohne den Herrn kann ich nicht leben, nicht einmal für einen Augenblick. Der Name des Herrn ist herrlich und groß. ||8||1||
Saarang, Erster Mehl:
Wie kann mein Geist ohne den Herrn Trost finden?
Die Schuld und Sünde von Millionen von Zeitaltern wird getilgt, und man wird aus dem Kreislauf der Reinkarnation erlöst, wenn die Wahrheit eingepflanzt wird. ||1||Pause||
Der Zorn ist verschwunden, Egoismus und Anhaftung sind verbrannt; ich bin durchdrungen von seiner immer frischen Liebe.
Andere Ängste sind vergessen und betteln an Gottes Tür. Der unbefleckte Herr ist mein Gefährte. ||1||
Ich habe meinen wankelmütigen Intellekt aufgegeben und Gott gefunden, den Zerstörer der Angst. Ich bin liebevoll auf das Eine Wort, das Shabad, eingestimmt.
Indem ich das erhabene Wesen des Herrn koste, wird mein Durst gestillt; durch großes Glück hat der Herr mich mit sich vereint. ||2||
Der leere Tank ist bis zum Überlaufen gefüllt. Indem ich den Lehren des Gurus folge, bin ich vom wahren Herrn hingerissen.