Ihre Untertanen sind blind und ohne Weisheit versuchen sie, den Willen der Toten zu erfüllen.
Die spirituell Weisen tanzen und spielen ihre Musikinstrumente und schmücken sich mit wunderschönen Dekorationen.
Sie schreien laut und singen epische Gedichte und Heldengeschichten.
Die Narren nennen sich spirituelle Gelehrte und lieben es, durch ihre cleveren Tricks Reichtum anzuhäufen.
Die Gerechten verschwenden ihre Gerechtigkeit, indem sie um die Tür der Erlösung bitten.
Sie bezeichnen sich selbst als zölibatär und verlassen ihre Häuser, doch sie kennen die wahre Lebensweise nicht.
Jeder bezeichnet sich selbst als perfekt; niemand bezeichnet sich selbst als unvollkommen.
Wenn man das Gewicht der Ehre auf die Waage legt, dann, oh Nanak, erkennt man sein wahres Gewicht. ||2||
Erstes Mehl:
Böse Taten werden öffentlich bekannt; oh Nanak, der Wahre Herr sieht alles.
Jeder macht den Versuch, aber nur das geschieht, was der Schöpfer Herr bewirkt.
In der Welt danach bedeuten sozialer Status und Macht nichts; danach ist die Seele neu.
Die wenigen, deren Ehre bestätigt ist, sind gut. ||3||
Pauree:
Nur diejenigen, deren Karma Du von Anfang an vorherbestimmt hast, oh Herr, meditieren über Dich.
Nichts liegt in der Macht dieser Wesen; Du hast die verschiedenen Welten erschaffen.
Manche vereinst Du mit Dir selbst und manche führst Du in die Irre.
Durch die Gnade des Gurus wirst Du erkannt; durch Ihn offenbarst Du Dich.
Wir gehen leicht in Dir auf. ||11||
Salok, Erster Mehl:
Leiden ist die Medizin und Vergnügen die Krankheit, denn wo Vergnügen ist, gibt es kein Verlangen nach Gott.
Du bist der Schöpfer, Herr. Ich kann nichts tun. Auch wenn ich es versuche, passiert nichts. ||1||
Ich bin ein Opfer für Deine allmächtige, überall gegenwärtige Schöpferkraft.
Deine Grenzen dürfen nicht bekannt sein. ||1||Pause||
Dein Licht ist in Deinen Geschöpfen und Deine Geschöpfe sind in Deinem Licht. Deine Allmacht durchdringt alles.
Du bist der wahre Herr und Meister. Dein Lob ist so schön. Wer es singt, wird hinübergetragen.
Nanak erzählt die Geschichten des Schöpfers. Was immer Er tun muss, das tut Er. ||2||
Zweites Mehl:
Der Weg des Yoga ist der Weg der spirituellen Weisheit; die Veden sind der Weg der Brahmanen.
Der Weg der Khshatriya ist der Weg der Tapferkeit; der Weg der Shudras ist der Dienst an anderen.
Der Weg aller ist der Weg des Einen. Nanak ist der Sklave dessen, der dieses Geheimnis kennt.
Er Selbst ist der Unbefleckte Göttliche Herr. ||3||
Zweites Mehl:
Der eine Herr Krishna ist der göttliche Herr von allem. Er ist die Göttlichkeit der individuellen Seele.
Nanak ist der Sklave eines jeden, der dieses Mysterium des allgegenwärtigen Herrn versteht.
Er Selbst ist der Unbefleckte Göttliche Herr. ||4||
Erstes Mehl:
Das Wasser bleibt im Krug eingeschlossen, doch ohne Wasser hätte der Krug nicht geformt werden können.
Genauso wird der Geist durch spirituelle Weisheit zurückgehalten, doch ohne den Guru gibt es keine spirituelle Weisheit. ||5||
Pauree:
Wenn ein gebildeter Mensch ein Sünder ist, dann darf der ungebildete heilige Mann nicht bestraft werden.
So wie die Taten sind, so ist auch der Ruf, den man erlangt.
Spielen Sie also nicht ein solches Spiel, das Ihnen vor dem Gericht des Herrn das Verderben bringen wird.
Die Bilanz der Gebildeten und der Ungebildeten wird im Jenseits beurteilt werden.
Wer stur seinem eigenen Willen folgt, wird im Jenseits leiden. ||12||