Jemand, der für immer von Seiner Liebe erfüllt bleibt, Tag und Nacht – den inspiriert der Herr in Seiner Barmherzigkeit dazu, hingebungsvolle Gottesdienste zu verrichten. ||6||
In diesem Tempel des Geistes wandert der Geist umher.
Es wirft die Freude wie Stroh weg und erleidet schreckliche Schmerzen.
Ohne die Begegnung mit dem Wahren Guru findet es keinen Ort der Ruhe. Er selbst hat dieses Stück inszeniert. ||7||
Er selbst ist unendlich. Er betrachtet sich selbst.
Er selbst verleiht durch hervorragende Taten Einheit.
Was können die armen Geschöpfe tun? Indem Er ihnen Vergebung gewährt, vereint Er sie mit Sich. ||8||
Der vollkommene Herr selbst vereint sie mit dem wahren Guru.
Durch das Wahre Wort des Shabad macht er sie zu mutigen spirituellen Helden.
Indem er sie mit sich vereint, verleiht er ihnen glorreiche Größe. Er inspiriert sie, ihr Bewusstsein auf den Wahren Herrn zu richten. ||9||
Der wahre Herr ist tief im Herzen.
Wie selten sind Menschen, die dies wie Gurmukh erkennen.
Der Schatz des Naam wohnt tief in ihrem Herzen; sie meditieren mit ihren Zungen über Naam. ||10||
Er wandert durch fremde Länder, doch blickt nicht in sein Inneres.
An Maya gebunden, wird er vom Todesboten gefesselt und geknebelt.
Die Schlinge des Todes um seinen Hals wird sich nie lösen; in der Liebe zur Dualität wandelt er in Reinkarnation. ||11||
Es gibt kein wirkliches Singen, keine Meditation, keine Buße und keine Selbstbeherrschung,
solange man nicht nach dem Wort des Shabad des Gurus lebt.
Indem man die Worte des Shabad des Gurus akzeptiert, erlangt man die Wahrheit; durch die Wahrheit verschmilzt man mit dem Wahren Herrn. ||12||
Sexuelles Verlangen und Wut haben auf der Welt große Macht.
Sie führen zu allen möglichen Aktionen, die den Schmerz jedoch nur verstärken.
Wer dem Wahren Guru dient, findet Frieden; er ist mit dem Wahren Shabad vereint. ||13||
Luft, Wasser und Feuer bilden den Körper.
Tief in uns allen herrscht eine emotionale Bindung zu Maya.
Wenn man denjenigen erkennt, der einen erschaffen hat, löst sich die emotionale Bindung an Maya auf. ||14||
Manche sind in eine emotionale Bindung zu Maya und in ihren Stolz vertieft.
Sie sind eingebildet und egoistisch.
Sie denken nie an den Todesboten. Am Ende gehen sie bedauernd und reuevoll fort. ||15||
Nur Er, der den Weg geschaffen hat, kennt ihn.
Der Gurmukh, der mit dem Shabad gesegnet ist, erkennt ihn.
Sklave Nanak spricht dieses Gebet: „O Herr, lass mein Bewusstsein mit dem Wahren Namen verbunden sein.“ ||16||2||16||
Maaroo, Dritter Mehl:
Seit Anbeginn der Zeit und im Laufe der Jahrhunderte war der barmherzige Herr der große Geber.
Durch Shabad, das Wort des vollkommenen Gurus, wird er verwirklicht.
Diejenigen, die Dir dienen, sind in Dich versunken. Du vereinst sie in der Einheit mit Dir. ||1||
Du bist unerreichbar und unergründlich, Deine Grenzen sind nicht zu finden.
Alle Wesen und Geschöpfe suchen Dein Heiligtum.
Wie es Dein Wille ist, führst Du uns, Du selbst bringst uns auf den Weg. ||2||
Der Wahre Herr ist und wird immer sein.
Er selbst erschafft – es gibt überhaupt keinen anderen.
Der Geber des Friedens kümmert sich um alle, er selbst erhält sie. ||3||
Du bist unzugänglich, unergründlich, unsichtbar und unendlich;
niemand kennt Dein Ausmaß.
Du selbst erkennst dich selbst. Durch die Lehren des Gurus offenbarst du dich. ||4||
Dein allmächtiger Befehl herrscht überall