Er schuf Luft, Wasser und Feuer, Brahma, Vishnu und Shiva – die gesamte Schöpfung.
Alle sind Bettler; Du allein bist der große Geber, Gott. Du gibst Deine Gaben nach Deinen eigenen Erwägungen. ||4||
Dreihundertdreißig Millionen Götter flehen Gott, den Meister, an; und obwohl Er gibt, sind Seine Schätze niemals erschöpft.
Ein umgedrehtes Gefäß fasst nichts; in ein aufrecht stehendes Gefäß ergießt sich ambrosischer Nektar. ||5||
Die Siddhas im Samaadhi betteln um Reichtum und Wunder und verkünden seinen Sieg.
Wie der Durst in ihrem Herzen, so ist auch das Wasser, das Du ihnen gibst. ||6||
Die vom Glück Meisten Gefallenen dienen ihrem Guru. Es gibt keinen Unterschied zwischen dem göttlichen Guru und dem Herrn.
Der Bote des Todes kann diejenigen nicht sehen, die die kontemplative Meditation des Wortes des Shabad in ihrem Geist verwirklichen. ||7||
Ich werde den Herrn nie um etwas anderes bitten; bitte segne mich mit der Liebe Deines Unbefleckten Namens.
Nanak, der Singvogel, bittet um das Ambrosianwasser. O Herr, überschütte ihn mit Deiner Gnade und segne ihn mit Deinem Lob. ||8||2||
Goojaree, Erster Mehl:
O mein Lieber, er wird geboren und stirbt dann; er kommt und geht ständig; ohne den Guru ist er nicht erlöst.
Die Sterblichen, die Gurmukhs werden, werden auf Naam, den Namen des Herrn, eingestimmt; durch den Namen erlangen sie Erlösung und Ehre. ||1||
O Geschwister des Schicksals, richtet euer Bewusstsein liebevoll auf den Namen des Herrn.
Durch die Gnade des Gurus fleht man Gott den Herrn an; so herrlich ist Naam. ||1||Pause||
O meine Liebe, so viele tragen verschiedene religiöse Gewänder, um zu betteln und ihre Bäuche zu füllen.
Ohne hingebungsvolle Verehrung des Herrn, oh Sterblicher, kann es keinen Frieden geben. Ohne den Guru verschwindet der Stolz nicht. ||2||
O mein Lieber, der Tod schwebt ständig über seinem Haupt. Inkarnation für Inkarnation ist er sein Feind.
Diejenigen, die auf das Wahre Wort des Shabad eingestimmt sind, sind gerettet. Der Wahre Guru hat dieses Verständnis vermittelt. ||3||
Im Heiligtum des Gurus kann der Todesbote den Sterblichen weder sehen noch foltern.
Ich bin erfüllt vom unvergänglichen und makellosen Herrn und gehöre liebevoll zum furchtlosen Herrn. ||4||
O mein Lieber, pflanze das Naam in mich ein. In liebevoller Verbundenheit mit dem Naam stütze ich mich auf die Unterstützung des Wahren Gurus.
Was immer Ihm gefällt, das tut Er. Niemand kann Seine Taten ungeschehen machen. ||5||
O mein Lieber, ich bin zum Heiligtum des Gurus geeilt; ich empfinde für niemanden sonst Liebe außer Dir.
Ich rufe ständig den Einen Herrn an; seit Anbeginn und im Laufe der Zeit ist Er meine Hilfe und Unterstützung gewesen. ||6||
mein Lieber, bitte bewahre die Ehre Deines Namens. Ich bin fest mit Dir verbunden.
Segne mich mit Deiner Gnade und offenbare mir die gesegnete Vision Deines Darshan, oh Guru. Durch das Wort des Shabad habe ich mein Ego verbrannt. ||7||
O Liebling, was soll ich von Dir verlangen? Nichts scheint von Dauer zu sein. Wer auf diese Welt kommt, wird sie auch wieder verlassen.
Segne Nanak mit dem Reichtum des Naam, um sein Herz und seinen Hals zu schmücken. ||8||3||
Goojaree, Erster Mehl:
O mein Lieber, ich stehe weder hoch noch niedrig noch in der Mitte. Ich bin der Sklave des Herrn und suche das Heiligtum des Herrn.
Durchdrungen von Naam, dem Namen des Herrn, bin ich von der Welt losgelöst; ich habe Kummer, Trennung und Krankheit vergessen. ||1||
O Geschwister des Schicksals, durch die Gnade des Gurus verehre ich meinen Herrn und Meister inbrünstig.