Er stellt seine Füße in das Boot und setzt sich dann hinein; die Erschöpfung seines Körpers lässt nach.
Der große Ozean berührt ihn nicht, im Nu ist er am anderen Ufer angekommen. ||2||
Sandelholz, Aloe und Kampferpaste – die Erde mag sie nicht.
Es macht ihm aber nichts aus, wenn jemand ihn Stück für Stück umgräbt und mit Dünger und Urin bestreut. ||3||
Hoch und niedrig, schlecht und gut – über allem breitet sich gleichmäßig das beruhigende Himmelszelt aus.
Es kennt nichts von Freund und Feind, alle Wesen sind für es gleich. ||4||
Mit ihrem gleißenden Licht geht die Sonne auf und vertreibt die Dunkelheit.
Es berührt sowohl das Reine als auch das Unreine und hegt gegen niemanden Hass. ||5||
Der kühle und duftende Wind weht sanft überall hin.
Wo immer etwas ist, da berührt es es und zögert keinen Augenblick. ||6||
Ob gut oder schlecht, wer sich dem Feuer nähert, dem wird die Erkältung genommen.
Es weiß nichts von sich selbst oder von anderen, es ist beständig und von gleicher Qualität. ||7||
Wer auch immer die Zuflucht zu Füßen des erhabenen Herrn sucht, dessen Geist ist auf die Liebe des Geliebten eingestimmt.
Wenn wir beständig die glorreichen Lobpreisungen des Herrn der Welt singen, oh Nanak, wird Gott uns gnädig. ||8||3||
Maaroo, Fünftes Mehl, Viertes Haus, Ashtpadheeyaa:
Ein universeller Schöpfergott. Durch die Gnade des wahren Gurus:
Mondlicht, Mondlicht – lass das Mondlicht Gottes in den Hof des Geistes scheinen. ||1||
Meditation, Meditation – erhaben ist die Meditation über den Namen des Herrn, Har, Har. ||2||
Entsagung, Entsagung – edel ist die Entsagung von sexuellem Verlangen, Zorn und Gier. ||3||
Betteln, betteln – es ist edel, den Guru um Gottes Lob zu bitten. ||4||
Mahnwachen, Mahnwachen – erhaben ist die Mahnwache, die man mit dem Singen des Kirtan zum Lobpreis des Herrn verbringt. ||5||
Anhaftung, Anhaftung – erhaben ist die Anhaftung des Geistes an die Füße des Gurus. ||6||
Nur derjenige ist mit dieser Lebensweise gesegnet, auf dessen Stirn dieses Schicksal niedergeschrieben ist. ||7||
Nanak sagt: „Für den, der das Heiligtum Gottes betritt, ist alles erhaben und edel.“ ||8||1||4||
Maaroo, Fünfter Mehl:
Bitte komm, oh bitte, komm in die Heimat meines Herzens, damit ich mit meinen Ohren die Lobpreisungen des Herrn hören kann. ||1||Pause||
Durch Dein Kommen werden meine Seele und mein Körper erneuert und ich singe mit Dir die Lobpreisungen des Herrn. ||1||
Durch die Gnade des Heiligen wohnt der Herr im Herzen und die Liebe zur Dualität wird ausgelöscht. ||2||
Durch die Güte des Anhängers wird der Intellekt erleuchtet und Schmerz und Böswilligkeit werden ausgerottet. ||3||
Durch den Blick auf die gesegnete Vision seines Darshan wird man geheiligt und ist nicht länger an die Wiedergeburt gebunden. ||4||
Die neun Schätze, Reichtümer und wundersamen spirituellen Kräfte erlangt derjenige, der Deinem Geist gefällt. ||5||
Ohne den Heiligen habe ich überhaupt keinen Ort der Ruhe. Ich kann mir keinen anderen Ort vorstellen, an den ich gehen könnte. ||6||
Ich bin unwürdig; niemand gewährt mir Zuflucht. Doch in der Gesellschaft der Heiligen gehe ich in Gott auf. ||7||
Nanak sagt: „Der Guru hat dieses Wunder offenbart; in meinem Geist erfreue ich mich am Herrn, Har, Har.“ ||8||2||5||