Zuerst Mehl, Basant:
Die herrliche Frühlingszeit ist gekommen.
Diejenigen, die von Liebe zu Dir erfüllt sind, oh Herr, singen Deinen Namen mit Freude.
Wen sonst sollte ich anbeten? Vor wessen Füßen sollte ich mich verneigen? ||1||
Ich bin der Sklave Deiner Sklaven, oh mein souveräner Herr und König.
O Leben des Universums, es gibt keinen anderen Weg, Dir zu begegnen. ||1||Pause||
Du hast nur eine Form, und doch hast Du unzählige Formen.
Welchen soll ich anbeten? Vor welchem soll ich Weihrauch verbrennen?
Deine Grenzen sind nicht zu finden. Wie soll man sie finden?
Ich bin der Sklave Deiner Sklaven, oh mein souveräner Herr und König. ||2||
Die Zyklen der Jahre und die Pilgerstätten gehören Dir, oh Herr.
Dein Name ist wahr, oh transzendenter Herrgott.
Dein Zustand kann nicht erkannt werden, oh ewiger, unveränderlicher Herrgott.
Obwohl Du unbekannt bist, singen wir dennoch Deinen Namen. ||3||
Was kann der arme Nanak sagen?
Alle Menschen preisen den Einen Herrn.
Nanak legt seinen Kopf auf die Füße solcher Menschen.
Ich bin ein Opfer für Deine Namen, so viele es auch gibt, oh Herr. ||4||2||
| Titel: | Raag Basant |
|---|---|
| Schriftsteller: | Guru Nanak Dev Ji |
| Seite: | 1168 |
| Zeilennummer: | 9 - 14 |
Basant steht für den Wechsel der Jahreszeiten und die Neuheit des Frühlings. Dieser Raag ermutigt den Geist, seinen Egoismus beiseite zu schieben, so wie der Frühjahrsputz alle Spinnweben entfernt und einen Neuanfang ermöglicht. Es gibt Gefühle der Hoffnung und Erwartung eines Neuanfangs und des Beginns eines neuen Zyklus. Diese Emotionen hängen jedoch nicht vom physischen Wechsel der Jahreszeit ab, sondern sind eine Ermutigung zu einer inneren Anstrengung zur Veränderung.