Gauree, Erster Mehl:
Vergebung zu üben ist wahres Fasten, gutes Verhalten und Zufriedenheit.
Weder Krankheit noch der Schmerz des Todes plagen mich.
Ich bin befreit und gehe in Gott auf, der weder Form noch Merkmal hat. ||1||
Welche Angst hat der Yogi?
Der Herr ist unter den Bäumen und Pflanzen, im Haushalt und auch außerhalb. ||1||Pause||
Die Yogis meditieren über den furchtlosen, makellosen Herrn.
Sie bleiben Tag und Nacht wach und aufmerksam und empfinden Liebe für den Wahren Herrn.
Diese Yogis gefallen mir. ||2||
Die Todesfalle wird durch das Feuer Gottes verbrannt.
Alter, Tod und Stolz sind überwunden.
Sie schwimmen hinüber und retten auch ihre Vorfahren. ||3||
Diejenigen, die dem Wahren Guru dienen, sind die Yogis.
Wer in der Furcht Gottes versunken bleibt, wird furchtlos.
Sie werden genau wie derjenige, dem sie dienen. ||4||
Der Name macht einen Mann rein und furchtlos.
Es macht den Herrlosen zum Herrn über alles. Ich bin ein Opfer für ihn.
Solch ein Mensch wird nicht wiedergeboren, er singt die Herrlichkeit Gottes. ||5||
Innerlich und äußerlich kennt er den Einen Herrn.
Durch das Wort des Shabad des Gurus verwirklicht er sich selbst.
Er trägt das Banner und die Insignien des Wahren Shabad im Hof des Herrn. ||6||
Wer im Shabad stirbt, bleibt in seinem eigenen Zuhause.
Er wird weder wiedergeboren noch geht er wieder, und seine Hoffnungen sind gedämpft.
Durch das Wort des Shabad des Gurus erblüht sein Herzlotus. ||7||
Wer gesehen wird, wird von Hoffnung und Verzweiflung getrieben,
durch sexuelles Verlangen, Wut, Korruption, Hunger und Durst.
O Nanak, jene losgelösten Mönche, die dem Herrn begegnen, sind so selten. ||8||7||
Gauri schafft eine Stimmung, in der der Zuhörer ermutigt wird, sich mehr anzustrengen, um ein Ziel zu erreichen. Die Ermutigung durch den Raag lässt das Ego jedoch nicht wachsen. Dadurch entsteht eine Atmosphäre, in der der Zuhörer ermutigt wird, aber dennoch daran gehindert wird, arrogant und selbstgefällig zu werden.