Salok, Fünfter Mehl:
Bitte gewähre Deine Gnade, oh barmherziger Herr; bitte vergib mir.
Für immer und ewig singe ich Deinen Namen und falle dem Wahren Guru zu Füßen.
Bitte verweile in meinem Geist und Körper und beende mein Leiden.
Bitte gib mir Deine Hand und rette mich, damit mich keine Angst überkommt.
Darf ich Tag und Nacht Deine glorreichen Lobpreisungen singen? Bitte übergebe mir diese Aufgabe.
Durch den Umgang mit den bescheidenen Heiligen wird die Krankheit des Egoismus ausgerottet.
Der Eine Herr und Meister ist allgegenwärtig und durchdringt alles.
Durch die Gnade des Gurus habe ich tatsächlich das Wahrste vom Wahren gefunden.
Bitte segne mich mit Deiner Güte, oh gütiger Herr, und segne mich mit Deinem Lob.
Beim Anblick der gesegneten Vision Deines Darshan gerate ich in Ekstase; das ist es, was Nanak liebt. ||1||
| Titel: | Raag Raamkalee |
|---|---|
| Schriftsteller: | Guru Arjan Dev Ji |
| Seite: | 961 |
| Zeilennummer: | 6 - 9 |
Die Emotionen in Ramkali ähneln denen eines weisen Lehrers, der seinen Schüler diszipliniert. Der Schüler ist sich des Schmerzes des Lernens bewusst, ist sich aber dennoch der Tatsache bewusst, dass es letztendlich das Beste ist. Auf diese Weise vermittelt Ramkali den Wechsel von allem, was uns vertraut ist, zu etwas, von dem wir sicher sind, dass es besser sein wird.