Im Monat Chayt ist der schöne Frühling gekommen und die Hummeln summen vor Freude.
Der Wald blüht vor meiner Tür, wenn doch mein Liebster wieder zu mir nach Hause käme!
Wenn ihr Ehemann Lord nicht nach Hause zurückkehrt, wie kann die Seelenbraut dann Frieden finden? Ihr Körper verfällt durch den Kummer der Trennung.
Der wunderschöne Singvogel singt auf dem Mangobaum, aber wie kann ich den Schmerz in der Tiefe meines Wesens ertragen?
Die Hummel schwirrt um die blühenden Zweige. Aber wie kann ich überleben? Ich sterbe, oh meine Mutter!
O Nanak, in Chayt kann Frieden leicht erlangt werden, wenn die Seelenbraut den Herrn im Heim ihres eigenen Herzens als ihren Ehemann gewinnt. ||5||
Tukhari vermittelt den starken Ehrgeiz der Seele, dem Geist die Größe des Schöpfers vor Augen zu führen. Dieses Ziel ist für die Seele von höchster Wichtigkeit und sie wird daher nicht aufgeben, selbst wenn der sture Geist nicht reagiert. Dieser Raag veranschaulicht die Konzentration der Seele auf ihr Ziel, indem er ihre Botschaft direkt an den Geist übermittelt und dann einen sanfteren Ansatz verfolgt. Die Gefühle dieses Raag werden vom brennenden Wunsch der Seele beherrscht, den Geist davon zu überzeugen, ihrem Plan der Erleuchtung zu folgen und so eins mit Akaal (Gott) zu werden.