Viertes Mehl:
Wer sich selbst als Sikh des Gurus, des Wahren Gurus bezeichnet, soll in den frühen Morgenstunden aufstehen und über den Namen des Herrn meditieren.
Wenn er frühmorgens aufsteht, soll er baden und sich im Nektarteichen reinigen.
Er soll den Anweisungen des Gurus folgen und den Namen des Herrn „Har, Har“ singen. Alle Sünden, Missetaten und alles Negative werden ausgelöscht.
Dann soll er bei Sonnenaufgang Gurbani singen; ob er nun sitzt oder steht, soll er über den Namen des Herrn meditieren.
Wer mit jedem Atemzug und jedem Bissen Nahrung über meinen Herrn „Har, Har“ meditiert, dieser GurSikh wird dem Geist des Gurus gefallen.
Der Person, zu der mein Herr und Meister gütig und mitfühlend ist – diesem GurSikh werden die Lehren des Gurus zuteil.
Diener Nanak bittet um den Staub von den Füßen jenes GurSikhs, der selbst das Naam singt und andere dazu inspiriert, es zu singen. ||2||
Gauri schafft eine Stimmung, in der der Zuhörer ermutigt wird, sich mehr anzustrengen, um ein Ziel zu erreichen. Die Ermutigung durch den Raag lässt das Ego jedoch nicht wachsen. Dadurch entsteht eine Atmosphäre, in der der Zuhörer ermutigt wird, aber dennoch daran gehindert wird, arrogant und selbstgefällig zu werden.