Salok, Dritter Mehl:
Es gibt einen Herrn, den Gott aller Dinge. Er ist allgegenwärtig.
O Nanak, wenn man dem Hukam des Befehls des Herrn nicht gehorcht, dann scheint der Herr im eigenen Heim weit weg.
Nur sie gehorchen dem Befehl des Herrn, auf den er seinen Blick der Gnade wirft.
Wenn man Seinem Befehl gehorcht, erlangt man Frieden und wird zur glücklichen, liebenden Seelenbraut. ||1||
| Titel: | Raag Gujri |
|---|---|
| Schriftsteller: | Guru Amardas Ji |
| Seite: | 510 |
| Zeilennummer: | 13 - 14 |
Wenn es ein perfektes Gleichnis für Raag Gujari gibt, dann ist es das einer Person, die isoliert in der Wüste lebt und Wasser in die hohlen Hände hält. Erst als das Wasser langsam durch die gefalteten Hände zu sickern beginnt, erkennt die Person den wahren Wert und die Bedeutung des Wassers. In ähnlicher Weise führt Raag Gujari den Zuhörer dazu, sich des Vergehens der Zeit bewusst zu werden und auf diese Weise die Kostbarkeit der Zeit selbst zu schätzen. Die Offenbarung führt den Zuhörer zu einem Bewusstsein und zur Anerkennung seines eigenen Todes und seiner Sterblichkeit, wodurch er seine verbleibende „Lebenszeit“ sinnvoller nutzt.