Sorat'h, Fünfter Mehl:
Das Wort des Shabad des Gurus ist meine Rettung.
Es ist ein Wächter, der auf allen vier Seiten um mich herum postiert ist.
Meine Gedanken sind an den Namen des Herrn gebunden.
Der Todesbote ist beschämt davongelaufen. ||1||
O lieber Herr, du bist der Geber meines Friedens.
Der vollkommene Herr, der Architekt des Schicksals, hat meine Fesseln zerbrochen und meinen Geist makellos rein gemacht. ||Pause||
O Nanak, Gott ist ewig und unvergänglich.
Der Dienst an Ihm wird niemals unbelohnt bleiben.
Deine Sklaven sind in Glückseligkeit;
Durch Singen und Meditieren werden ihre Wünsche erfüllt. ||2||4||68||
| Titel: | Raag Sorath |
|---|---|
| Schriftsteller: | Guru Arjan Dev Ji |
| Seite: | 626 |
| Zeilennummer: | 7 - 10 |
Sorath vermittelt das Gefühl, so fest an etwas zu glauben, dass man es immer wieder erleben möchte. Tatsächlich ist dieses Gefühl der Gewissheit so stark, dass man selbst zu dem Glauben wird und diesen Glauben lebt. Die Atmosphäre von Sorath ist so kraftvoll, dass selbst der unempfänglichste Zuhörer schließlich davon angezogen wird.