Sorat'h, Fünfter Mehl:
Mein Körper gehört den Heiligen, mein Reichtum gehört den Heiligen und mein Geist gehört den Heiligen.
Durch die Gnade der Heiligen meditiere ich über den Namen des Herrn, und dann wird mir aller Trost zuteil. ||1||
Ohne die Heiligen gibt es keine anderen Geber.
Wer das Heiligtum der Heiligen betritt, wird hinübergetragen. ||Pause||
Millionen von Sünden werden getilgt, indem man den demütigen Heiligen dient und liebevoll die glorreichen Lobpreisungen des Herrn singt.
Man findet Frieden in dieser Welt und sein Gesicht strahlt in der nächsten Welt, wenn man sich mit den bescheidenen Heiligen verbindet, was großes Glück bringt. ||2||
Ich habe nur eine Zunge, und der demütige Diener des Herrn ist erfüllt von zahllosen Tugenden; wie kann ich ihn preisen?
Der unzugängliche, unnahbare und ewig unveränderliche Herr wird im Heiligtum der Heiligen erreicht. ||3||
Ich bin wertlos, niedrig, ohne Freunde oder Unterstützung und voller Sünden; ich sehne mich nach der Zuflucht der Heiligen.
Ich ertrinke im tiefen, dunklen Abgrund häuslicher Bindungen – bitte rette mich, Herr! ||4||7||
| Titel: | Raag Sorath |
|---|---|
| Schriftsteller: | Guru Arjan Dev Ji |
| Seite: | 610 |
| Zeilennummer: | 7 - 12 |
Sorath vermittelt das Gefühl, so fest an etwas zu glauben, dass man es immer wieder erleben möchte. Tatsächlich ist dieses Gefühl der Gewissheit so stark, dass man selbst zu dem Glauben wird und diesen Glauben lebt. Die Atmosphäre von Sorath ist so kraftvoll, dass selbst der unempfänglichste Zuhörer schließlich davon angezogen wird.