Solange jemand denkt, dass er derjenige ist, der handelt,
er wird keinen Frieden haben.
Solange dieser Sterbliche denkt, dass er derjenige ist, der Dinge tut,
er wird bei der Reinkarnation durch den Mutterleib wandern.
Solange er den einen als Feind und den anderen als Freund betrachtet,
sein Geist wird nicht zur Ruhe kommen.
Solange er von der Anhaftung an Maya berauscht ist,
der gerechte Richter wird ihn bestrafen.
Durch Gottes Gnade werden seine Fesseln zerbrochen;
durch die Gnade des Gurus, oh Nanak, wird sein Ego beseitigt. ||4||
| Titel: | Raag Gauree |
|---|---|
| Schriftsteller: | Guru Arjan Dev Ji |
| Seite: | 278 |
| Zeilennummer: | 16 - 19 |
Gauri schafft eine Stimmung, in der der Zuhörer ermutigt wird, sich mehr anzustrengen, um ein Ziel zu erreichen. Die Ermutigung durch den Raag lässt das Ego jedoch nicht wachsen. Dadurch entsteht eine Atmosphäre, in der der Zuhörer ermutigt wird, aber dennoch daran gehindert wird, arrogant und selbstgefällig zu werden.