Erstes Mehl:
Es gibt fünf Gebete und fünf Tageszeiten zum Gebet; die fünf haben fünf Namen.
Das Erste sei Wahrhaftigkeit, das Zweite eine ehrliche Lebensführung und das Dritte eine Wohltätigkeit im Namen Gottes.
Das vierte sei Wohlwollen gegenüber allen und das fünfte das Lob des Herrn.
Wiederholen Sie das Gebet für gute Taten und dann dürfen Sie sich Muslim nennen.
O Nanak, die Falschen erlangen Falschheit und nur Falschheit. ||3||
| Titel: | Raag Maajh |
|---|---|
| Schriftsteller: | Guru Nanak Dev Ji |
| Seite: | 141 |
| Zeilennummer: | 3 - 5 |
Raag Majh wurde vom fünften Sikh-Guru (Shri Guru Arjun Dev ji) komponiert. Die Ursprünge des Raag liegen in der Volksmusik des Punjabi und sein Wesen wurde von den Traditionen des „Ausian“ der Majha-Region inspiriert; dem Spiel des Wartens und der Sehnsucht nach der Rückkehr eines geliebten Menschen. Die Gefühle, die dieser Raag hervorruft, werden oft mit denen einer Mutter verglichen, die nach langer Trennung auf die Rückkehr ihres Kindes wartet. Sie ist voller Vorfreude und Hoffnung auf die Rückkehr des Kindes, obwohl sie sich im selben Moment der Ungewissheit ihrer Rückkehr nach Hause schmerzlich bewusst ist. Dieser Raag erweckt die Emotionen extremer Liebe zum Leben und diese werden durch den Kummer und die Qual der Trennung hervorgehoben.