Bilaaval, Fünftes Mehl:
Ohne den Herrn ist nichts von Nutzen.
Du hängst total an dieser Verführerin Maya, sie verführt dich. ||1||Pause||
Du musst dein Gold, deine Frau und dein schönes Bett zurücklassen. Du musst sofort gehen.
Sie sind den Verlockungen sexueller Freuden verfallen und nehmen giftige Drogen zu sich. ||1||
Sie haben einen Palast aus Stroh gebaut und geschmückt und zünden darunter ein Feuer an.
Du sturer Narr, der aufgeblasen in so einem Schloss sitzt, was glaubst du, wird dir dabei helfen? ||2||
Die fünf Räuber stehen über deinem Kopf und ergreifen dich. Sie packen dich an den Haaren und treiben dich weiter.
Du siehst sie nicht, du blinder und ignoranter Narr; berauscht von deinem Ego schläfst du einfach weiter. ||3||
Das Netz ist ausgeworfen und der Köder verstreut. Sie sitzen in der Falle wie ein Vogel.
Nanak sagt: „Meine Fesseln sind zerbrochen; ich meditiere über den Wahren Guru, das Ursprüngliche Wesen.“ ||4||2||88||
Bilaval vermittelt die Gefühle großen Glücks, die man empfindet, wenn man ein Ziel erreicht oder einen Zweck erfüllt hat. Es ist ein überwältigendes Gefühl der Erfüllung, Zufriedenheit und Freude, das man erlebt, wenn einem die Errungenschaften sehr wichtig und lieb sind. Das Glücksgefühl ist wie lautes Lachen, es gibt keine Planung oder Hintergedanken; es ist einfach ein natürlicher Ausdruck tief empfundenen Glücks, der aus einem Erfolgserlebnis entsteht.